Die Geschichte zu: Interview – Teil 2

Er zeigte mir seinen Balkon. Er hatte einen schönen Ausblick in und über einen großen und gepflegten Innenhof zwischen mehreren Mehrfamilienhäusern. Die Sonne ging langsam unter. Ich setzte mich auf einen der zwei kleinen Bistro-Stühle, die dort standen. Mark kam nach und reichte mir einen Aschenbecher. Ich zündete mir eine Zigarette an und blies den Rauch aus.

“Und ? Wie mache ich mich ?”, fragte ich.

“Gut. Aber das ist kein Wettbewerb. Solange Du Dich wohl fühlst, ist alles super.”, sagte er und lächelte mich an. Ich war wieder von seinen zwei Seiten überrascht. Seine Stimme und sein Lächeln waren warm, fast liebevoll. Als er mir Fragen stellte, war er oft “professionell kühl” gewesen. Ich habe keine besseren Worte dafür.

“Ich habe mich erstaunlicher Weise recht sicher gefühlt. Und als die erste Nervosität weg war, da hat es dann sogar richtig Spaß gemacht.”, sagte ich.

Er lächelte immer noch: “So wie beim ersten Sex mit Jemanden ?”

Jetzt hatte er meine Gedanken auf Sex gerichtet. Und ja, er hatte recht. So war es.

Ich merkte, dass meine Wangen heiß wurden. Ich drehte schnell meinen Kopf weg und nahm noch einen Zug.

“Du wirst ja rot.”, neckte er mich. “Wie niedlich.”

Ich boxte wieder gegen seinen Arm. “Halt die Klappe.”, sagte ich. “Das ist nur der Wein.”

“Aber natüüürlich.”, zog er mich auf.

“Schön hast Du es hier.”, versuchte ich abzulenken und wies auf seine Aussicht vom Balkon.

“Ich bin hier in der Nähe aufgewachsen.”, sagte er. “Mein Elternhaus ist nur 2 Minuten von hier entfernt.”

“Verstehst Du Dich gut mit Deiner Familie ?”, fragte ich.

“Ja. Ich bin ein absoluter Familienmensch.”, sagte er. “So, wie Du.”

“Woher willst Du denn das wissen ?”, fragte ich etwas verunsichert.

“Nadja hat mir gesagt, dass Du das bist. Und es passt auch zu Dir. Italienische Wurzeln. Und Ihr musstet ja auch zusammenhalten, nachdem …”. Er stockte.

Es folgte eine lange unangenehme Pause.

“Du denkst bestimmt, dass ich irgendein durchgeknallte Stalker bin.”, fing er wieder leise an.

Ehrlich gesagt. Ich habe keine Ahnung, was ich dachte. Nadja weiß fast alles über mich. Und ich weiß, dass sie gerne und viel redet. Das ist auch nicht schlimm. Es gibt bei mir auch keine großen Geheimnisse zu berichten. Aber ein paar Sachen würde ich schon lieber selber erzählen.

“Anna ?”, fragte er.

“Ja ?”, sagte ich.

“Hey, es tut mir leid.”, sagte er.

“Ja, schon gut.”, sagte ich und winkte halbherzig ab.

“Nein. Ist es nicht. Hör mal. Du gefällst mir. Schon lange. Und, ob Du es glaubst oder nicht: Ich bin eher der schüchterne Typ. Und ich wollte gern mehr über Dich wissen. Aber nachdem Nadja Deinen Blog erwähnt hat, und ich ihn natürlich ganz gelesen habe, da war ich … eingeschüchtert.”, sagte er und wurde dabei immer ein wenig leiser. Es fiel ihm nicht leicht mir dies zu “beichten”. Und ich glaubte ihm.

Ich beruhigte mich. Ich sah ihn wieder an und konnte auch wieder lächeln.

“Gut.”, sagte ich. “Aber in Zukunft kommst Du zu mir, wenn Du etwas über mich wissen willst.”

“Okay.”, sagte er. Sichtlich erleichtert.

“Ich meine es ernst, Freundchen.”, sagte ich gespielt wütend. Sonst hole ich nicht nur meine italienischen Wurzeln, sondern auch meine rumänischen Wurzeln raus. Und das wird kein Spaß. Jedenfalls nicht für Dich.”

“Okay, okay.”, lachte er.

Ich lehnte mich vor, um meine Zigarette auszudrücken. Als ich mich zurücklehnte, hatte er einen Arm um meine Schultern gelegt. Schüchtern ? Na klar. So ein Frechdachs.

Ich drehte meinen Kopf leicht zu ihm und lehnte mich gegen seine Schulter. Er roch gut. Sauber. Frisch geduscht. Aber doch männlich. Sein Gesicht befand sich nur wenige Zentimeter von meinem entfernt. Er sah mir in die Augen. Dann sagte er ganz leise: “Ab jetzt rede ich nur noch mit Dir. Versprochen.” Ich nickte. Schluckte. Schob mein Kinn leicht nach vorne. Sein Mund kam näher. Ich fühlte seinen stoppeligen Bart. Konnte seinen Atem riechen. Dann berührten seine Lippen die meinen. Es war nur ein kleiner zarter Kuss. Aber ich stand bereits in Flammen.

Er lehnte sich wieder etwas zurück und lächelte mich sanft an.

“Kein Wunder, dass Dir alle Männer verfallen.”, sagte er.

“Idiot.”, lachte ich.

Er schob mir meine Schachtel mit Zigaretten hin. “Möchtest Du noch eine rauchen ?”, fragte er. Der kleine Schlingel spielte mit mir. So ein gemeiner Kerl. Nach dem ersten Kuss, zog er sich einfach zurück. Na schön. Das Spiel kann ich auch.

“Gern.”, sagte ich.

Ich zünde mir noch eine an. Dann stand ich auf und ging zur Brüstung des Balkons. Es war ein  schmiedeeisernes Gitter, an dem zwei Blumenkästen hängen. Ich lehnte mich gegen das Gitter und schaute zum Horizont. Ich wusste genau, dass er jetzt auf meinen Hintern schaute. Vielleicht versuchte er ja etwas unter mein Kleid zu schauen. Versuchte herauszufinden, ob ich vorhin gelogen hatte, als ich meine Nacktheit “beichtete”.

Aber scheinbar irrte ich mich, denn er stand fast sofort neben mir und genoss mit mir die Aussicht. Oha, ein Gentleman. Selten. Aber ich wollte dennoch den Spieß umzudrehen, nachdem er mich so schön “weggestoßen” hatte.

“Dein Balkon ist zwar echt schön, aber ganz schön unpraktisch, oder ?”, fragte ich.

“Wieso ?” fragte er.

“Na, hier kannst Du jedenfalls keinen Sex haben, ohne dass alle Deine Nachbarn zusehen können.”, sagte ich und lächelte ihn frech an.

“Stimmt.”, sagte er.

“Ha, da habe ich ihn wieder.”, dachte ich.

“Vielleicht habe ich auch nur noch nicht die richtige Frau mit hierher gebracht.”, sagte er und guckte mich herausfordernd an. “Vielleicht eine, für die diese Vorstellung reizvoll ist…”

Mist, nichts mit Spieß umdrehen.

“Wollen wir weitermachen ?”, fragte er und beugte sich leicht zu mir.

Ich schluckte. “Ähm…”, sagte ich.

“Das Interview, Anna.”, sagte er und lachte. Dann ließ er mich einfach stehen und ging zurück ins Wohnzimmer. Wer spielte hier mit wem ? Etwas verdattert drückte ich meine Zigarette aus und folgte ihm.

 

Ich setzte mich wieder auf das Sofa. Nachdem er mein Glas noch einmal aufgefüllt hatte, setzte er sich wieder mir gegenüber, nahm seine Notizen und startete die Aufnahme.

“Also, wir haben eben ja schon eine Menge besprochen.”, begann er.
“Du meinst, dass Du mir eine Menge intime Fragen gestellt hast ?”, sagte ich und versuchte ihn damit zu necken.
Er lächelte und sagte: “Ja. Auch. Also: Du bist eine Frau mit überdurchschnittliche vielen Sex-Kontakten in Deinem Leben.”

Gleich direkt zu dem Punkt zurück, der scheinbar immer von großem Interesse ist. Und er war vorsichtig. Kein “sehr viele” oder “zu viele” oder ähnliches. Ein vorsichtiges “überdurchschnittlich”. Mal sehen, wohin das führen soll.
“Die meisten Leute würden wohl nicht das Wort “überdurchschnittlich” verwenden.”, sagte ich. Grinste und fügte hinzu: “Du hast jedenfalls bei der Zahl vorhin ordentlich gestutzt.”
Er lächelte und sagte : “Ja, muss ich zugeben.”

Ja, die Zahl. Da bin ich schon ein wenig komisch. Und das sagte ich ihm auch: “Es ist mir komischerweise auch nie leicht gefallen die “nackte Zahl” zu sagen. Selbst, wenn die Person mich und mein Leben kennt. Ich weiche sonst auch immer mit “mehr als 1, weniger als …” aus.”

“Warum ?”, fragte er.

Ja, warum ? Weil es mich irgendwann auch mal erschreckt hat ? Weil mich die nackte Zahl auch schon angemacht hat ? Weil sie unumstößlich meine Art zu leben zeigt ? Weil jede Zahl über 5 in Gesprächen mit Männern zu schockiertem Starren oder Naserümpfen geführt hat ? Ich bin da zwiegespalten. Und das sagte ich ihm :”Keine Ahnung. Ich bin da wohl etwas bescheuert. Ich liebe es, wie ich lebe. Ich liebe meine Lust und dass ich die Möglichkeit habe, mich so auszuleben. Ich glaube ganz fest daran, dass ich eigentlich nichts Besonderes bin, was meine Libido angeht. Nur darin, dass ich bereit bin, sie auch auszuleben.”

Er lächelte und bestärkte mich dadurch.

Also fügte ich hinzu: “Du, als Mann, solltest das ja eigentlich verstehen, oder ?”
Er schaute mich fragend an. “Was meinst Du ?”
Wollen wir doch mal herausfinden, was Mark für einer ist.

Ich fragte: “Na, würdest Du Dich nicht am reichhaltigen Buffet von schönen Frauen bedienen, wenn sie sich Dir anbieten ?” Dabei machte ich einen Kussmund. Er sah mich an und verstand, dass ich mich auf unseren ersten kleinen Kuss bezog.
Er fragte: “Du meinst, wenn Frauen wie Männer wären und jagen würden ?”
Ich lächelte. Er hatte es genau verstanden. “Genau.”, sagte ich.
Er grinste lüsternd und sagte: “Ich würde alles, was mich irgendwie anmacht, wegnageln.”

Oha, und dann vorhin der Rückzug ? Also entweder mache ich ihn nicht genug an. Oder das ist seine Strategie.

“Und so ähnlich mache ich das.”, sagte ich. “Wenn ich einen Mann heiß finde…”, führte ich weiter aus. Bei diesem Satz zeige ich mit der Hand auf meinem Oberschenkel auf ihn. “…warum sollte ich meinem Verlangen dann nicht nachgeben ?”, fragte ich. “Nur, weil “die Gesellschaft” das nicht gut findet ?” So, angemacht und zurückgezogen. Das kann ich auch.
Er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen: “Da würde ich gern einhaken. Und gleich bei zwei Punkten.”
“Ja ?”, fragte ich.
Er fragte : “Glaubst Du, dass “die Gesellschaft” Dich und Dein Liebesleben verurteilt ?”

Die Frage ist doch eher, ob DU mich verurteilst. Das würde mich ja viel eher interessieren. Aber vielleicht kommen wir dazu ja noch.

Also sagte ich erst einmal ganz ehrlich: “Ganz ehrlich? Ja.”

Dabei behielt ich ihn genau im Auge. Ich sah – ganz kurz – dass er seine Augen etwas verengte. So etwas wie Missfallen. Ich war gespannt.
Er fragte: “Hast Du da Ablehnung erfahren ? Oder ist das eher dieses “Frau darf nicht sexuell freizügig sein – Schlampen-Ding” ?”

So, wie er es fragte, war ich mir ganz sicher: Er verurteilte mich nicht. Ich war erleichtert. Warum ? Keine Ahnung. Vielleicht, weil ich nicht in die Rechtfertigung gehen musste. Wobei, das muss ich ja nicht. Jeder, der mich verurteilt, kann sich meine Freundschaft und Freundlichkeit dahin stecken, wo die Sonne nicht scheint.

Vielleicht aber, weil ich das Gefühl habe, dass er mich mag. Ich konzentrierte mich wieder auf die Frage.
“Ich habe Erfahrungen damit gemacht. Ja. “, sagte ich. Ich überlegte, wie ich die nächsten Sätze formuliere, denn ich wollte zu dem folgenden Thema eigentlich seine Meinung hören.

Nach einer kurzen Pause sagte ich: “Und viele Männer betrachten mich nicht als “Beziehungsmaterial”, sondern nur als Möglichkeit zur Triebabfuhr. Wohl eine Kehrseite meines Lebensstils.”
Er nickte. Daraus konnte ich nichts ablesen.

“Ja, dazu wollte ich nachher noch kommen.”, sagte er.

Gut. Verschieben wir das Thema.

“Aber erst wollte ich – ganz genau – wissen, wie es sich bei Dir oder allgemein bei Frauen äußert, wenn sie einen Mann heiß finden und sich Sex mit ihm vorstellen könnten.”, fuhr er fort.
Ein recht harter Themenwechsel. Aber gut. Vielleicht möchte er wissen, ob ich bei ihm angeregt war. Und mir Sex mit ihm vorstellen könnte.  Aber so leicht mache ich es ihm dann doch nicht.
“So wie bei Männern auch, schätze ich.”, sagte ich ausweichend.
“Da weiß ich bescheid.”, sagte er und machte ein eher missmutiges Gesicht. Jetzt machte ich die “Weiter”-Geste und lächelte. Er atmete hörbar ein und fing wieder an: “Männer werden beim Anblick einer heißen Frau sexuell erregt. Meist nicht genug für einen Ständer, aber schon eine Erregung. Außerdem geht der Gedanke sofort an Sex. Sex mit dieser Frau. Nichts wirklich Explizites. Also kein Film, der im Kopf läuft, dass wir sie gleich hier über den Tisch werfen, oder so. Aber schon eindeutig sexuell.”

Er schaute mich an. Wartete auf eine Reaktion seiner Worte. Scheinbar wollte er sehen, ob seine Worte bei mir auslösten, dass ich darüber nachdachte, ob er bei mir sexuell erregt war oder ist. Und natürlich habe ich darüber nachgedacht. Mich gefragt, ob er sich auf dem Balkon schon hinter und in mir gesehen hat. Aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen.

Also fragte er: “Ist das bei Frauen – oder besser gesagt: bei Dir – auch so ?”

Wie ist das bei mir ? Ich überlegte. Eigentlich nichts Besonderes.

Also sagte ich ihm: “Ich denke, dass wir da nicht so unterschiedlich sind. Das Aussehen ist – bei Fremden – natürlich erst mal die erste Hürde. Je heißer der Typ, umso niedriger die Hürde. Und dann kommt der Rest. Stimme. Verhalten. Und so weiter. Aber, um auf Deine Frage zu antworten: Im Normalfall löst der Anblick eines heißen Typen bei mir so etwas aus, wie eine verschwommene Vorstellung von Körperlichkeit mit diesem Mann.”

“Sexuelle Körperlichkeit ?”, fragte er. Und diesmal machte er einen Kussmund. So ein gemeiner Kerl.
“Ja, durchaus.”, sagte ich. Jetzt war es wieder an mir ihn etwas zu necken. “Ich muss aber zugeben, dass ich beim Anblick von Männern auch schon sexuell erregt wurde.”, sagte ich und versuchte sehnsüchtig zu klingen. Das gelang mir – glaube ich – auch.
“Und wie äußert sich das ?”, fragte er.
“Du weißt doch, was bei einer sexuell erregten Frau passiert ?”, fragte ich, zog die Augenbrauen hoch und sah ihn streng an.
“Denke schon. Aber ich möchte es von Dir hören.”, sagte er und lächelte mich an.

Na gut. Dann mal los.

“Also gut.”, sagte ich.

“Ich bin schon rot geworden. Mir wurde schon heiß.”, sagte ich und bekam die erwartete Reaktion. Ein kleines schelmisches Grinsen. Ja, ich war bei ihm rot geworden. Ja, scheinbar war ich sexuell erregt gewesen. Und ja, er wusste dies nun.

Ich legte meine Hand auf meine linke Brust.  “Ich hatte schon das Gefühl, dass mein Herz mal einen Schlag ausgesetzt hat.”, fuhr ich fort.

Ich drückte den Stoff meines Kleidchens etwas fester auf meine Brust. Keine Ahnung, ob man meinen harten Nippel wirklich sah, aber ich wollte ihn zeigen. “Ich habe schon harte Brustwarzen bekommen. Gänsehaut. “, sagte ich. Dann legte ich beide Hände auf meinen Unterbauch und sagte: “Ich bin schon beim Anblick eines Mannes feucht geworden.”
Keine Reaktion. Kein rot werden. Kein Stutzen. Nichts.

Stattdessen fuhr er einfach fort: “Wenn Du also einen heißen Typen siehst und erregt wirst, gehst Du dann in die Offensive ?”
Ich wollte ja erst sagen, dass ich ihn dann mich küssen lasse. Aber das verschob ich auf später.

Also sagte ich: “Das ist schon vorgekommen. Aber eigentlich sieht meine Taktik da anders aus.”
“Jetzt bin ich doch gespannt. Und wie ?”, fragte er.

“Willst Du Dir jetzt von mir sagen lassen, was Du machen sollst, damit hier noch was passiert ?”, überlegte ich. Andererseits… Hätte er den Kuss vorhin nicht unterbrochen, dann wäre bestimmt noch einiges Mehr passiert. Also, Krallen einfahren. Bis jetzt war er ja echt ein Gentleman.

“Ich schaffe die Möglichkeit, dass er mich jagen kann.”, sagte ich nahm noch einen Schluck. Über den Rand des Glases funkelte ich ihn an.
“Wie machst Du das ?”, fragte. Wieder betont professionell.
Na gut, dann weiter.
“Das kommt natürlich immer auf die Situation an. Aber ich versuche in Kontakt zu kommen. Das geht -als Frau – meist ganz leicht. Und dann mache ich eigentlich immer “aus Versehen” eine zweideutige Anspielung. Dann ist meist das Interesse geweckt und er beginnt mit der “Jagd”.”, erzählte ich frei aus dem Nähkästchen.

“Ah, der “Eisbrecher” aus Deiner Halloween-Geschichte.”, sagte er.

Ja, dieser Eisbrecher hat mir viele schöne Stunden gebracht. Nicht nur an Halloween. Aber ich war doch beeindruckt, dass er das wusste.
“Du bist gut vorbereitet.”, sagte ich anerkennend. “Ja, der klappt ganz gut.”
“Kann ich mir vorstellen.”, grinste er. “Und dann verführst Du ?”
Naja, ich lasse verführen. Aber es stimmt schon. Letztendlich ist meine “Masche” auch nichts anderes als selbst zu verführen. Ich lasse nur die Illusion, dass ich verführt wurde.

“Letztendlich ja.”, sagte ich. “Ich präsentiere mich als interessantes “Jagdgut” und lasse mich ab dann jagen. Oder verführen, wie Du sagst. Wenn er das gut macht, dann … kann viel passieren.”, fügte ich lächelnd hinzu.

“Hast Du ein Beuteschema ?”, fragte er.

Ja, Mark. Du bist genau mein Fall. Groß, kräftig, dunkelhaarig. 3-Tage-Bart. Du riechst gut. Und Deine Hände sehen aus, als könnten sie mich zum Beben bringen. Keine Ahnung, ob Du auch sonst gut bestückt bist, aber das werde ich herausfinden.

Ich brachte meine Libido zum Schweigen und sagte: “Nein. Attraktivität hilft, aber letztendlich kommt darauf an, ob er und seine … Verführung mich anmachen.”

“Du hast gelogen, Anna.”, zog mich meine Libido auf. “Halt die Klappe.”

 

Er schaute kurz in seine Notizen und fand einen Punkt, der wohl noch besprochen werden musste. “So, zurück zum “Beziehungsmaterial”. Hast Du gerade eine Beziehung ?”, fragte er.
Hmm… Versucht er so herauszufinden, ob ich zu haben bin ?

“Der hätte Dich schon auf dem Balkon haben können.”, sagte meine Libido. Und ich verfluchte sie ein wenig. Aber wirklich nur ein wenig. Denn sie hatte ja recht.
“Nein.”, sagte. “Jedenfalls nicht im klassischen Sinne. Mit Exklusivität der Sexualität.”
Er schaute für eine Sekunde etwas gequält.

Okay, er ist ein Familienmensch. Scheinbar auch konservativ, was Beziehungen angeht. Vielleicht möchte er ja so etwas mit mir !? Ich überlegte kurz und beschloss erst einmal weiter zu horchen.

“Also eine offene Beziehung ?”, fragte er.
Auch das schien ihm nicht sonderlich zu gefallen, wenn es denn so wäre.
“Eher einen Freund mit Vorzügen.”, sagte ich.
Wieder ein bisschen gequältes Gesicht.
“Ist das für Dich in Ordnung ?”, fragte er und ich sah, dass es für ihn nicht in Ordnung ist.

Ist das in Ordnung für mich ? Grundsätzlich ja. Lieber einen Fick-Freund als gar keine Möglichkeit zur unkomplizierten Triebabfuhr. Hätte ich gerne was anderes ? Ich denke schon.
Ich überlegte also ein wenig und sagte dann: “Ich hätte schon gerne wieder eine “richtige” Beziehung… aber im Moment bin ich damit zufrieden.”

“Was magst Du daran ?”, fragte er.
“Ich kann frei über mich entscheiden. Bin nicht eingeengt. Und habe doch Jemanden, der mich zumindest mag.”, sagte ich.
Seine Augen sahen mich an. “Ich mag Dich.”, schienen sie zu sagen. Aber vielleicht bildete ich mir das auch nur ein.

Er wechselte wieder das Thema: “Hast Du gesagt, dass Dich Männer nicht als “Beziehungsmaterial” sehen. Wie äußert sich das ?”

Gespräche und Situationen kamen mir in den Sinn. Eifersucht nach Beginn einer Beziehung, wenn Männer erfuhren, dass ich mehr Erfahrung als sie hatte.
“Ich habe festgestellt, dass Männer sich eine erfahrene und offene Frau wünschen, die sie auch sexuell anspricht. Ich habe oft aber auch gehört, dass sich in den Augen von Männern eine Frau als langfristige Partnerin “verbraucht”, wenn sie “zu viele” Partner hatte. Ich drücke das mal platt aus: Ficken ja, aber Beziehung nein. Viele möchten gerne eine Schlampe mal ficken, aber nicht mit ihr zusammen sein. Ein Freund erzählte mir mal: “Ich hatte mal eine Freundin, die fast mit jedem meiner Freunde mal was hatte. Ich wusste da nichts von. Aber ich wurde immer mitleidig angeguckt. So nach dem Motto: Was willst Du denn mit der ?” Scheinbar gibt es da hohen sozialen Druck. Männer dürfen alles wegnageln. Aber sie dürfen keine Beziehung mit einer Frau führen, die das ebenfalls macht.”, sagte ich also.
Er überlegte. “Ich verstehe. Warum eine höherwertige Beziehung führen, wenn die Frau eh für jeden zu haben ist ?”, sagte er dann.
Ja, das traf es ganz gut. Mir kam eine Situation in den Sinn, in der mir als “Schlampe” die Möglichkeit zur Treue aberkannt wurde. Das hatte mich sehr verletzt. Ich sagte also : “Ich denke schon. Ja. Ich kann es nicht besser erklären. Scheinbar wird eine Frau “minderwertig”, wenn sie einige … viele Partner hatte. Und oft wird auch aus der Vergangenheit auf die Zukunft projiziert.”
“Weiter.”, sagte er. Er hatte viel Verständnis in der Stimme.
Also weiter. Spreche ich das Thema “Schlampe kann nicht treu bleiben” an ? Ach, verdammt, warum denn nicht ? Wenn nicht hier, wo dann ?
“Eine Frau mit belebter Vergangenheit wird – nach meiner Erfahrung – oft die Treue abgesprochen.”, sagte ich.
Das schien ihn zu interessieren.
“Bist Du treu ?”, fragte er. Wohl eher nicht für das Interview. Viel mehr für sich selbst.
Die Wahrheit, Anna. Nicht geschönt. Nein, Du warst nicht immer treu.

“Ich muss gestehen, dass ich es nicht immer war. Aber das ist lange her.”, sagte ich also und wartete auf seine Reaktion.
“Das liest sich Deinem Blog aber ganz anders.”, sagte er schnell. Vorbereitet.
“Moment.”, sagte ich. Lauter als beabsichtigt. “Wenn ich eine feste Beziehung führe, dann bin ich treu. Wenn man mich verarscht oder schlecht behandelt, dann fahre ich auch schon mal die Krallen aus.”
“Und rächst Dich mit Sex mit anderen ?”, fragte er.

Oh, das scheint ihn zu stören. Und nein, ich bin da auch nicht stolz drauf. Auch wenn das im Blog teilweise so rüberkommt.
“Das ist schon vorgekommen, ja.”, sagte ich leise. Ich fühlte mich blöd. Elend. Als ob er mich bei einer blöden Lüge ertappt hätte. “Aber eigentlich will ich das nicht.”, fügte ich hinzu. Sein Gesicht hellte sich etwas auf. “Ich bin für klare Verhältnisse und saubere Trennungen. Ich fange nichts mit einem Mann an, wenn ich in einer Beziehung bin. Oder “noch” bin.”, sagte ich.
“Gut.”, sagte er. Es war kein “das ist gut”, sondern eher ein “na schön”. Ich fühlte mich immer noch ziemlich elend. “Etwas anderes: Deine Geschichten und die Orte und so weiter sind meist recht ausgefallen. Wie findest Du eigentlich Deine Männer ?”, fragte er.
“Was meinst Du ?”, fragte ich. Ich hatte keine Ahnung, worauf er hinaus wollte. War das Thema “Untreue” jetzt durch ? Oder kam da noch etwas ? Ich ertappt mich bei dem Gedanken, dass ich ab jetzt einfach lügen sollte. Aber ich schob diesen Gedanken fort. Wenn er mich mag, dann so, wie ich wirklich bin. Mit den Fehlern, die ich gemacht habe. Und mit dem Leben, das ich geführt habe. Und den Erfahrungen, die ich gemacht habe.
“Dass eine “normale” Frau wohl nicht so oft in solch … prickelnde Situationen gerät.”, fuhr er fort und riss mich aus meinen Gedanken. Und da: Ein Lächeln. Gut.
“Naja, Punkt eins ist wohl: Ich schreibe natürlich nicht alle Geschichten in meinem Blog auf. Nur einige wenige besondere.”, fing ich an.
“Schon klar. Sonst würdest Du wohl nur noch bloggen.”, warf er ein.

Scheinbar glaubte er nicht, dass ich nur solche schreibenswerten Episoden erlebe.
“Genau.”, sagte ich. “Und Punkt zwei ist: Ich denke, dass ich mich – im Gegensatz zu einer “normalen Frau” (was auch immer das bedeutet) – in Situationen begebe, die meinen Lebensstil förderlich sind.”, sagte ich weiter.
“Das hätte ich gern genauer.”, sagte er. Der komische Gesichtsausdruck war verschwunden gut. Vielleicht doch nicht alles falsch gemacht, Anna.
“Wenn Du im Lotto gewinnen willst, dann musst Du erst einmal eine Sache machen…”, sagte ich.
“Lotto spielen ?”, fragte er.
“Genau. Und wenn man sich gerne jagen lässt, dann …”, fragte ich weiter.
“Muss man auf die Jagd gehen ?”, schlussfolgerte er.
“Ich würde das anders nennen.”, fing ich an. Ehrlichkeit, Anna. “Ich gehe selten wirklich auf die Jagd.”, fuhr ich fort. Und bevor er etwas sagen konnte. “Bei der “perfekten Woche” war das anders, ja. Da habe ich es wirklich drauf angelegt und bin mit einer gewissen Grundstimmung losgegangen. Aber ansonsten gehe ich Situationen, wo es etwas passieren könnte, wohl nur nicht so häufig aus dem Weg wie der Rest.”
Er überlegte.
“Also: Du führst Situationen nicht herbei, aber gehst Ihnen auch nicht aus dem Weg ?”, resümierte er.
“Natürlich führe ich “Situationen” auch gerne mal herbei.”, sagte ich. Wenn wollte ich auch was vormachen ? Ich habe einen Sex-Blog. Ja, mit anderen Texten auch noch. Aber das, was hängen bleibt, sind nunmal die kleinen Geschichten aus meiner Unterwäsche. Die liebe ich. Sie zu erleben. Sie zu schreiben. Feedback zu erhalten. Gesagt zu bekommen, dass sie Lust und Freude bereitet haben. Und dazu muss ich halt auch mal in die Offensive gehen. “Zum Beispiel nachts ins Freibad zu gehen. Ich meine, dass ich es da schon drauf angelegt habe, dass “etwas” passieren könnte.”, fuhr ich fort.
“Verstehe.”, nickte er. “Und sonst ?”
Was wollte er hören ? So richtig viel “verrücktes Zeug” mache ich ja nun wirklich nicht.

“Ich fahre alleine in den Urlaub. Ich gehe gern spät in Clubs. Ich gehe immer in die gemischte Sauna. Ich verlasse oft meine Komfortzone.”, fing ich an.
“Na, das klingt jetzt noch nicht sonderlich “besonders”.”, wandte er ein.
“Wahrscheinlich nicht.”, gab ich zu. “Aber ich flüchte nicht, wenn es aufregend werden könnte.”
“Ein Beispiel bitte.”, sagte er.

Ein Beispiel, gut. Nur was ? Mir fiel der Saunagang ein, den ich neulich so genossen hatte. Zwei Männer Mitte zwanzig hatten mich dort über eine Stunde mit den Augen verschlungen.
“Ich war neulich in der Sauna.”, begann ich. “Da waren sonst nur zwei Männer drin. Ich kenne viele Frauen, die dann da gar nicht reingegangen wären.”
Er zog die Augenbrauen hoch: “Haben Frauen wirklich Angst vor solchen Situationen ?”
Ich überlegte. Wie oft mir schon gesagt wurde: “Lass uns das mal nicht machen, weil … Männer”
“Wenn ich meinem weiblichen Umfeld glauben darf, dann ja.”, sagte ich also.
“Gut. Weiter bitte.”, sagte er.
Ich fing also wieder an: “Also: Allein in die Sauna mit zwei Männern. Viele Frauen hätten wohl auf den Saunagang verzichtet. Ich habe mich dann auch nackt hingelegt, wo wohl viele Frauen nicht ihr Handtuch abgelegt hätten. Und ich habe mit mit den beiden lange unterhalten und den Blick-Kontakt nicht gemieden. Auch das wäre für viele Frauen – jedenfalls nach meiner Erfahrung – ein absolutes No-Go gewesen.”
Ob er sich mich gerade nackt in der Sauna vorstellte ? Ich hätte echt gemordet, um jetzt seine Gedanken lesen zu können.
“Also bist Du ungewöhnlich offen ?”, fragte er. Wieder die professionelle Stimme.
Nein, denke ich eigentlich nicht. Ja, ich kann mit Männern reden. Ja, ich komme auch oft damit an. Aber bin ich wirklich “ungewöhnlich” offen ?

Ich sagte daher: “Keine Ahnung, wie es nennen soll. Ich denke nur, dass mir meine Art bei meinem Lebens- und Liebesstil hilft. Wer es mag gejagt, begehrt und erobert zu werden, der darf nicht zu Hause auf dem Sofa sitzen. Sondern muss halt … sich den Jägern zeigen.”

 

Er überlegte kurz. Schien meine Worte noch einmal Revue passieren zu lassen.
Dann folgerte er: “Also gehst Du doch mit dem Wunsch los, dass Du “gejagt” wirst.”
Ich überlegte. Ja, ich bin Flirten und Avancen nicht abgeneigt. Das stimmt. Aber wie sage ich das ?

Ich fing also an: “Ich würde sagen, dass ich … wie sage ich das, ohne dass es blöd klingt … vielleicht begehrt ? Also ich mag es begehrt zu werden.  Ich mag, wie jede Frau, Aufmerksamkeit. Und Interesse an mir. Und da ich das mag, gehe ich Situationen, in denen ich Interesse bekommen könnte, halt nicht aus dem Weg.”
“Verstehe.”, sagte er. Ein ehrliches “Verstehe”. Kein “Aha, soso.”, sondern ein ehrliches “Ja, kann ich nachvollziehen.”

“Willst Du noch ein Beispiel ?”, fragte ich und schaute ihm direkt in die Augen.
Er sah von seinen Notizen hoch, schaute auch mir in die Augen und sagte: “Gern.”
“Was meinst Du, warum ich heute hier bin ?”, fragte ich und lächelte ihn frech an.

“Weitermachen. Weitermachen.”, jubelte meine Libido.
Er schluckte. Fuhr sich mit der Hand durch die Haare.
“Um zu reden ?”, sagte er dann mit einem Schulterzucken.

Ach, Mark. Ehrlich ? Ich verstehe ja, dass Deine Antwort nicht “um mit mir die Bettlaken einzusauen” lautete. Aber “um zu reden” ? Wem machst Du denn was vor ?

“Wie war das mit den Bettlaken ?”, fragte meine Libido leise nach. Und diesmal konnte ich sie nicht ignorieren. Ich merkte, wie diese Frage und meine nächste Frage an Mark, die sich langsam in meinem Kopf formte, mir heiße Wellen in die Unterleib schickte. Und plötzlich war ich mir wieder bewusst, dass ich ja fast nackt hier sass.
“Du kennst mich.”, sagte ich. “Du kennst meinen Blog. Das weiß ich.”, fuhr ich fort und grinste ihn schelmisch an. “Du lädst mich zu Dir ein, um mit mir zu reden. Natürlich auch über Sex. Über meinen Sex.” Bei den Worten “meinen Sex” merkte ich, wie mir wieder Feuchtigkeit zwischen die Lippen sickerte. Ich versuchte so wenig Erregung wie möglich in meiner Stimme zu zeigen: “Was meinst Du, wie viele Frauen dies mitgemacht hätten ? Was meinst Du, wie viele Frauen mir von diesem Treffen abgeraten hätten ?”
Er schluckte.

“Lässt Du Dich gerade von mir jagen ?”, fragte er.

Endlich, Mark, endlich.
“Jagst Du mich gerade ?”, fragte ich zurück.
Ein kurzes Nicken, dann eine kurze Pause.

“Willst Du noch eine rauchen ?”, sagte er mit belegter Stimme.
“Gern.”, sagte ich.

 

“Rauchen ? Ja, klar.“, flüsterte mir meine Libido zu.

“Das letzte Mal war doch nicht schlecht.”, flüsterte ich zurück.

 

Er stoppte die Aufnahme.

 

Ende Teil 2

Über rotesuende

Mein Name ist Anna. Ich bin Anfang 30 und lebe ich in einer deutschen Großstadt. Ich bin 1,60 m klein und habe feuerrote Haare, grüne Augen und jeden Menge Sommersprossen.
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21 Antworten zu Die Geschichte zu: Interview – Teil 2

  1. keloph schreibt:

    Wer ist das Opfer? Das habe ich nicht verstanden 🙂

    Gefällt mir

  2. 64er schreibt:

    Wieder sehr flüssig erzählt. Humor und Lust kommen an und, was soll ich sagen, das Spiel wie Ihr Euch umkreist und den richtigen Moment abpasst ist einfach grandios.
    Genug der Sachlichkeit.
    Anna, es ist einfach scharf wie Du das erzählst und es zeigt (wieder mal) Wirkung.

    Gefällt 1 Person

  3. Augenblick75 schreibt:

    ich finde euer Spiel sehr Interessant und bin schon gespannt wer den nächsten Angriff setzt 😉
    wunderbar wie er mit Dir, oder du mit Ihm? naja wie ihr spielt 🙂 liest sich wunderbar wie all deine Geschichten…. vielen Dank dafür

    Gefällt 1 Person

  4. transomat schreibt:

    Anna, Du erzählst einfach hinreißend. Und Dein innerer Dialog mit Deiner Libido ist bezaubernd.

    Gefällt 1 Person

  5. transomat schreibt:

    Jetzt ringe ich gerade um Fassung Schönheit 🙂

    Gefällt mir

  6. Pendolino70 schreibt:

    Endlich bin ich zum Lesen der Fortsetzung gekommen und ich bereue es nicht eher getan zu haben.
    Gut geschrieben mit einem anhaltenden Spannungsbogen. Mark müsste in seinem Interview das Zwiegespräch mit seiner Libido noch ergänzen um das Bild komplett zu machen. Da er deinen Blog ziemlich gut kennt, gefällt es ihm mit dir zu spielen. 😁. Ich freue mich schon auf den letzten Akt. 😏

    Gefällt 1 Person

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