Lieber Blog, wir müssen reden

Es liegt nicht an Dir. Es liegt an mir. Ich habe mich verändert. 4 Jahre waren wir wie Pech und Schwefel. Haben kleine Schweinereien und große Gefühle geteilt. Wir sind um die Häuser gezogen und haben nichts anbrennen lassen. Wir sind auch mal angeeckt. Aber das war auch okay.

Aber jetzt weiß ich nicht mehr, ob wir beide so weitermachen sollten. Viele mögen uns ja wegen der Sauereien, die wir so erleben. Einige mögen uns auch auch nur wegen uns.

Lieber Blog, sollten wir nicht ein neues Kapitel aufschlagen ?

Wir werden ja auch nicht jünger. Und Du weißt ja auch, dass jetzt große Veränderungen anstehen.

Ja, wir werden die kleinen und größeren Sauereien nicht aus unserer Vergangenheit tilgen. Die gehören ja zu uns. Und wer zu uns gestanden hat, der bleibt weiterhin.

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Über rotesuende

Mein Name ist Anna. Ich bin Anfang 30 und lebe ich in einer deutschen Großstadt. Ich bin 1,60 m klein und habe feuerrote Haare, grüne Augen und jeden Menge Sommersprossen.
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23 Antworten zu Lieber Blog, wir müssen reden

  1. Max Cainam schreibt:

    Liebe Anna, als winziger Teil des Blogs möchte ich als Erster antworten, wir kennen uns erst kurz, ich lese Dich nicht wegen Schweinereien oder ums Häusergeziehe. Das Leben verändert sich, Menschen verändern sich. Und es ist spannend, für Dich und für uns. Ich gehe doch jetzt nicht wenn es spannend wird 🙂 Ich meine also, lass uns Segel setzen und auf zu neuen Ufern!

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  2. Pendolino70 schreibt:

    Die Frage wäre wohl somit harter Schnitt mit stilllegen und Verweis auf den neuen, anders gearteten Blog oder mit dem Blog unter neuen Vorzeichen weitermachen.
    Der Schweizer Schriftsteller Gottfried Keller meinte einmal, nachdem er die zweite Version seines Romans „Der Grüne Heinrich“ als Spätwerk vorgelegt hatte, seien ständig Leser gekommen und hätten ihm gesagt, dass die erste Version mit der expliziteren Liebesgeschichte besser gewesen sei. Er meinte dazu, dass sei, wie wenn jemand eine Leiche ausbuddelt und vor die Tür legt. Er sah die zweite Version als die für ihn Gültige an und bat die Leute ihn nicht länger mit der Erstauflage zu belästigen. 😉

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  3. CTB92 schreibt:

    Also keine Sexgeschichten mehr oder wie?

    Gefällt mir

  4. trigon4711 schreibt:

    Ich finde dich als Person interessant, dass du nebenbei schlüpfrige Details lieferst, ist mir Recht.
    Aber definitiv kein MUSS!
    also ich bin auch für ein „neues“ Kapitel.

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  5. dunklesuende schreibt:

    Lieber Blog, ich finde den Vorschlag von Anna gut. Und würde dir empfehlen, ihn zu akzeptieren und so weiter zu machen, wie es Anna vorschlägt.
    Vielen Dank dir schon im Voraus, dein Leser

    Gefällt 2 Personen

  6. transomat schreibt:

    Liebe Anna, Du weißt das ich Dich auch ohne Deine Sexgeschichten liebe.
    Einfach weil Du so bist wie du bist.
    Was Du weiter in Deinem Leben treibst, würde mich brennend interessieren.

    Gefällt 1 Person

  7. paulkaufmann schreibt:

    Du hast die Spiegelkraft des Blogs entdeckt. Und genutzt. Jeder der schreibt, hat ein Problem. Deswegen schreibt er ja, weil im Schreiben die Betrachtung des Spiegelbildes liegt. Schreiben spiegelt. Wenn Du dich neu spiegeln willst, dann ändere den Rahmen. Das sollte man tun. Schlage den alten Spiegel aber nicht kaputt, lege ihn nur weg. Denn… dein Thema hier… nun…

    Du kannst nie mehr zurück Anna. Du kannst eine Weile weggehen. Das ist vielleicht gar nicht schlecht, vielleicht sogar gut. Du hast Dich zu weit vorgelehnt, du hast zu viel gesehen, was dich nie mehr verlassen wird.
    Die Sache scheint gerade nebensächlich, aber, das was Du da entdeckt hast nebenbei, das ist zu groß. Das lässt Dich nie mehr los. Wer einmal entdeckt hast, achwas wer nur einmal berührt hat, was dieses Dings mit der Sexualität und der Freiheit überhaupt ist, wer das begriffen hat, der kommt immer zurück. Man glaubt es nicht – Echo, alter Reflex. Aber, glaube mir, alle kommen darauf zurück. Alle. Es ist zu groß. Nur vielleicht gerade nicht Thema.

    Gefällt 2 Personen

  8. 64er schreibt:

    Leben entwickeln sich, wenn sich Lebewesen nicht mehr entwickeln sterben sie.
    Dein Blog wird sterben wenn, wenn Du ihn nicht weiter entwickelst. Entweder wird es für Deine Leser nicht mehr interessant wenn Du immer wieder ähnlich schreibst oder Dein Leben passt nicht mehr zu dem was Du schreibst.
    Entwicklung passiert oft unbewusst, Dein Blog ist dafür ein Beispiel, mir geht es bei meinen ähnlich.
    Jetzt bist Du an einem Punkt angekommen, an dem Dir Änderungen bewusst werden. Es gibt viele Möglichkeiten damit umzugehen. Vermutlich ist die Bequemste hier aufzuhören. Wenn Du willst kannst Du woanders neu beginnen und Dir wichtige Leser einladen oder auch nicht.
    Die Anna die ich hier kennengelernt habe, wird jedoch mit einer solchen Entscheidung nicht glücklich. Diese Anna hat erkannt, dass sie durch alles was sie erlebt hat zu dem Menschen wurde. Diese Anna weiß, dass ihr Leben von ihren Erfahrungen geprägt sein wird. Diese Anna weiß, dass es nur ein Leben gibt.
    Es gibt sicher viele weitere Alternativen, ich selbst verteile mein Leben ja auch auf zwei Blogs, am Ende, Anna, sind Miesepeter die schlechtesten Ratgeber. Sollten sich diese darüber beschweren, dass Du aktuell nicht übers Vögeln schreibst, dann:
    „Meine Sache, mein Problem.
    Ich werd‘ nicht untergehen
    Statt der weißen Fahne, werdet ihr
    Meinen Mittelfinger sehen!“

    Gefällt 3 Personen

  9. Fortunato schreibt:

    Liebe Anna,
    Ich möchte mich Paul darin anschließen, dass du den Rahmen ändern, den alten Spiegel aber bestehen lassen solltest. Auch weil es mir mit meinem Blog ähnlich geht und die Frage sich schon lange bemerkbar macht. Manchen mag es vielleicht Inspiration sein, was du längst schon hinter dir gelassen hast. Und wer weiß, vielleicht packt dich ja mal die Nostalgie und ein Blick in die Vergangenheit erweist sich als unterhaltsam oder gar aufschlussreich für dich. Das Internet ist groß genug, auch die Fußspuren unserer Vergangenheit zu halten 😉
    All the best to you,
    Fortunato

    Gefällt 1 Person

  10. de zwarte kat schreibt:

    Hallo Anna,
    ich habe deinen Blog erst vor kurzem entdeckt, ein paar schön geschriebene Geschichten gefunden, – die ich unterhaltsam fand, ja – allerdings finde ich die Beiträge seit dem Interview deutlich spannender: Das Bild bekommt Farbe, will sagen die Frau hinter den Geschichten tritt zutage, gewinnt an Kontur, zeigt sich in ihrer Euphorie und in ihrer Verletzlichkeit. Dein Leben ist im Umbruch, die Dynamik ist eine andere als vorher.
    Ob der Blog für dich Spiegel ist, kann ich nicht beurteilen, ich glaube allerdings, dass Schreiben für dich ein Mittel ist, dich auszudrücken, Gefühlen oder Gedanken eine Form zu geben (wie andere Leute z.B. malen). Dass diese Ausdruckswelten sich im Laufe eines Lebens ändern bleibt nicht aus, und sind halt ein Teil von dir. Warum also den Blog verändern? Er zeichnet ja lediglich nach, was passiert ist, bzw passiert. Wen das nicht interessiert wird es ohnehin nicht lesen, alle anderen sind werden drauf gespannt sein, wie die Geschichte weitergehen wird.
    Egal, wie Du dich entscheidest hier wie weiterzumachen, solange Du dabei mit dir im Reinen bist, ist deine Enscheidung richtig, wie immer Sie auch aussehen mag.

    Gefällt 2 Personen

  11. keloph schreibt:

    es ist dein blog. ich lese und like viel. und vielleicht ist gerade die wandlung das interessante?

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  12. Rapidaps schreibt:

    Also ich bin wegen der Geschichten hier gelandet und habe danach angefangen den Rest zu lesen. Menschen, die auf diese Weise auf Deinen Blog stoßen wirst Du dadurch verlieren. Wenn dies Dein Wunsch ist (oder es Dir egal ist) solltest Du es tun. Ich bleibe trotzdem!

    Gefällt 1 Person

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