Korsika – Teil 1 – Meeresrauschen

Alle Personen in dieser Geschichte sind mindestens 18 Jahre. Falls sich das anders lesen sollte, dann nur, weil ich sauschlecht in Mathe bin. 

Ich hatte auf Twitter abstimmen lassen, welche Art von Geschichte gewünscht wird. Und dazu auch das passende Bild gekritzelt werden soll.

Gewonnen hat “Jugendsünde”. Und dazu fiel mir eine Geschichte ein, die sich im Urlaub ereignet hat. Damit hoffe ich auch die Zweitplazierung “Urlaubsgeschichte” mit zufrieden zu stellen.

Beim Schreiben habe ich jedoch gemerkt, dass

  1. mich zuviel durchs Kritzeln ablenken lasse und
  2. die Geschichte irgendwie zu lang geworden ist.

Also teile ich sie. So kann ich mehr kritzeln und Ihr könnt Euch auf mehrere Geschichten(teile) freuen.

Los geht’s.

Inas Anruf traf mich wie ein Faustschlag. Sie lag im Krankenhaus. Blinddarmentzündung. Zwei Tage bevor wir gemeinsam in den Urlaub fahren wollten.

Es war Sommer 2000. Meine Schwestern hatten bereits seit Monaten Pläne für ihre Urlaube mit ihren jeweiligen Freunden. Mein Papa bot mir an, dass ich – wieder einmal – mit zur Familie nach Italien fahren könne, aber darauf hatte ich keine Lust. Ich wollte alleine los. Was erleben. Mich ausprobieren. Neue Erfahrungen sammeln. Mich am Strand in einem anderen Land bräunen. Und abends die wilden Seiten ausleben. Und all das ohne Anstandswauwau.

Und so hatte ich gemeinsam mit meiner Klassenkameradin Ina irgendwann den irrigen Plan doch mit dem Bus nach Korsika zu fahren. Damals gab es noch ein Reiseunternehmen mit einem Regenbogen, das sehr günstige Reisen für Jugendliche anbot. Ich erwartete wenig Komfort. Das war mir aber egal. Ich freute mich auf unser Abenteuer. Ina war – gefühlt – eher etwas prüder, aber das war egal. Wir verstanden uns seit Jahren super. Und ich würde schon auf meine Kosten kommen, ohne dass sie hinterher in der Schule alles rum erzählen könnte. Nicht, dass ich sie so  einschätzte, aber ich war (und bin es immer noch) sehr vorsichtig, was meinen Lebenswandel angeht.

Und nun das. Blinddarm-Entzündung und Krankenhaus. Natürlich konnte sie nicht mitreisen. Für mich gab es jedoch keine Alternative mehr. Und so fuhr ich alleine mit geschätzt 30 anderen Jugendlichen, ein paar erwachsenen Mitreisenden und ein paar “Betreuern” dann mit dem Bus nach Korsika. Ich langweile Euch jetzt nicht mit der ewig langen Fahrt. Dem Verbot, das Bus-Klo zu benutzen. Die viel zu wenigen Raucherpausen und dem daraus resultierenden nächtlichen heimlichen Rauchen am offenen Fenster. Auch nicht mit der Überfahrt und dem Kotzen über die Reling. Irgendwann kamen wir an. Ich freute mich diebisch auf die kommenden Tage. Darauf, dass ich am Strand liegen würde. Darauf, dass ich wohl eine Unterkunft für mich alleine haben würde. Über die Möglichkeiten hier ohne Reue und Skrupel alles Ausleben zu können, was ich wollte.

Als wir ankamen bezog ich meine kleine Hütte. Mehr war das nicht. Vielleicht zwei mal zwei Meter groß. Eine kleine Veranda. Ein Doppelbett. Kein Strom. Kein Klo. Dafür nur 500 Meter vom Strand entfernt. Der Strand war steinig, aber auch das war mir egal. Die Hütte stand einige Meter von der nächsten Hütte entfernt und ich liebte alles. Hier würde ich tolle zwei Wochen verbringen. Ich war mir sicher.

Als ich mich einrichtete, kamen schon die ersten bekannten Gesichter aus dem Bus vorbei. Und obwohl mir die Fahrt und die Überfahrt in den Knochen hing, zögerte ich keine Sekunde und ging mit zum Meer.

Abends gab es dann Lagerfeuer, Grillgut und Bier aus dem örtlichen Verkauf, der zum Gelände gehörte. Und schnell hatte ich eine kleine Gruppe von Mit-Jugendlichen um mich herum.

Die ersten zwei Tage gingen ins Land. Meine kleine Truppe von drei Jungs und zwei weiteren Mädels war täglich gemeinsam unterwegs. Wir gingen schwimmen und verschwendeten unsere Tage. Sexuell ansprechend fand die Jungs aus meiner kleinen Truppe nicht. Jedenfalls waren meine Hormone eher im Freundschaftsmodus, was die drei anging. Es gab schon ein paar interessante Jungs, aber irgendwie fehlte mir immer irgendwas. Ich kann es nicht mehr genau sagen, aber irgendwie war ich sonnenfaul. Und abends fehlte mir dann auch die Motivation irgendwie mit einem der drei anzubändeln. Oder nochmal alleine auf die Pirsch zu gehen. Es lag genug Zeit noch vor mir. Ich würde dann etwas machen, wenn mir der Sinn danach stand. So handhabe ich das heute noch.

So lag ich die ersten Nächte alleine in meiner Hütte, und ich muss gestehen, dass ich mich nachts doch manchmal ein wenig unwohl fühlte. Es war schweinedunkel und ich hatte nur eine Taschenlampe. Und einen Weg von bestimmt zweihundert Metern durch die Dunkelheit, um aufs Klo zu gehen.

In der dritten Nacht merkte ich dann doch, dass ich sowohl ein wenig ängstlich war, und dass ich auch gerne (durch die Sonne aufgeheizt) gerne wieder Sex haben wollte. Ich lag wach. Lauschte in die Dunkelheit. Fragte mich, was wohl in den anderen Hütten gerade passieren würde. Fragte mich, was passieren würde, wenn jetzt jemand an meine Tür klopfte. Nach einer gefühlten Stunde des Hin- und Herwälzens stand ich auf. Ich würde jetzt rausgehen. Verrückt sein. Ja, es musste sein. Und zwar jetzt. Da die Hütte sehr warm war und ich eh eigentlich immer nackt schlafe, überlegte ich, ob ich einfach so losgehen sollte. Ich entscheid mich dann aber dagegen.

Ich zog mir mein Sommerkleidchen über und verließ meine Hütte mitten in der Nacht und machte mich auf in Richtung Strand. Der Weg war – wie erwartet – sehr dunkel, aber ich kannte ihn gut und etwas Mondlicht gab es auch. Jedenfalls erreichte ich den Strand ein paar Minuten später. Angst hatte ich keine. Nicht mehr. Jetzt war ich nur aufgeregt. Angeregt. Ich erreichte das Meer, das wunderbar beruhigend gegen den Strand rauschte.

Dann setzte ich mich in die Brandung und genoss die bescheuerte Idee mitten in der Nacht halb und halbnackt im Meer zu sitzen.

Und endlich spürte auch wieder meine Libido. Die letzten Tage war sie irgendwie verschüttet gewesen. Ich hatte Spaß gehabt, aber irgendwie war ich ein Neutrum gewesen. Auch die Jungs meiner kleinen Gruppe hatten sich nicht so verhalten, dass ich irgendwie das Gefühl gehabt hätte, dass sie an mir interessiert gewesen sind. Vielleicht lag es am Alter. Vielleicht hatten sie aber auch einfach kein Interesse. Egal, jedenfalls war ich die letzten Tage eher Teeniemädchen gewesen als “Frau”.

Wo war ich ? Ach, ja. Sommerkleidchen, immer noch angenehm warmes Wasser und ich alleine am Strand in der Brandung. Mit langsam hochsteigenden Gefühlen, die die letzten Tage irgendwie verschüttet waren. Meine rechte Hand fand meine Brust und meine linke Hand wanderte zwischen meine Schenkel, zwischen denen das warme Meerwasser immer wieder anschwoll und abfloss. Der Sand kratzte aufregend zwischen meinen Beinen als ich mir das Höschen zur Seite schob. Ich widerstand dem Drang mit umzusehen, ob ich denn immer noch alleine war. Dafür war dies alles zu aufregend. Seufzend tauchte ich einen Finger in mich und begann mich selbst zu streicheln. In meinen Gedanken beobachtete mich ein aufregender Mann, der mich dann ohne ein weiteres Wort einfach heftig in der Brandung nahm. Ich ließ mich zurückfallen und lag nun ganz im Wasser, das mich sanft umspülte. Die Augen nach oben in den sternenklaren Himmel, eine Hand zwischen meinen Beinen, die andere Hand an meiner Brustwarze. Zupfend, reibend, eindringend, keuchend und genießend lag ich dort. Das Wasser rauschte an meinen Ohren. Meine Finger wurden fordernder. Wilder. Ich wurde lauter. Aber das störte mich nicht. Sollte man mich doch hören. Zuschauen. Näher kommen. Mich hart in den Fluten nehmen. Mit drei Fingern tief in mir kam ich bebend. Ich presste meine Unterleib hoch. Meine Beine zitterten. Ein erlösendes Keuchen entfuhr mir. Dann sank ich wieder zurück in das Wasser, das mich wieder umströmte. Fast liebevoll. Ich lag noch eine Weile da und genoss nach.

Dann richtete ich mich auf und schaute mich um. Niemand hatte mich beobachtet. Mit diesem leicht wehmütigen Gedanken richtete ich meine Kleidung und ging dennoch gut gelaunt zu meine Hütte. Ich zog mich auf meiner Veranda aus und legte das Kleid und den String zum Trocknen über einen meiner beiden Stühle.

“Schade, dass mich niemand beobachtet hat.”, dachte ich noch als ich dann einschlief.

Ich hatte mich geirrt.

Über rotesuende

Mein Name ist Anna. Ich bin Anfang 30 und lebe ich in einer deutschen Großstadt. Ich bin 1,60 m klein und habe feuerrote Haare, grüne Augen und jeden Menge Sommersprossen.
Dieser Beitrag wurde unter Erotische Geschichte abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Korsika – Teil 1 – Meeresrauschen

  1. reno240 schreibt:

    Hallo anna habe glaub ich dein Video gefunden da du ja deine Privatsphäre schützt hier der link https://de.xhamster.com/users/rotesuende_stecher. Mit freundlichen Grüßen René

    Gefällt 1 Person

  2. Christian_who schreibt:

    Schön das Du wieder schreibst, Anna. Ich hätte Dich gerne beobachtet.

    Gefällt 1 Person

  3. Max Liebling schreibt:

    Ich würde Dich jetzt so gerne streicheln, Dich in den Fluten nehmen, tief in Dir beben

    Gefällt 1 Person

  4. Pingback: Korsika – Alle Teile | Annas Welt – Männer, Frauen, Sex und alles andere

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s