Blicke auf der Haut (I)

Ein Gastbeitrag von Alicia. Ihr kennt sie inzwischen.
Kurze, intensive Geschichten, die das Kopfkino auf eine erotische Reise schicken.
Ich denke, dass Alicia so langsam einen eigenen Blog braucht, da sie gut und anregend schreibt. Solnage sie den jedoch noch nicht hat, ist meine Bühne ihre Bühne.

Los geht’s.

Wir kennen uns schon über 15 Jahre, du und ich. Schon lange bist du aus unserer Gegend weggezogen, aber irgendwie haben wir es – mit kleinen Unterbrechungen – geschafft, den Kontakt zu halten. Kontakt…

Wenn wir uns sehen, landen wir im Bett (wobei es nicht zwangsläufig ein Bett sein muss) und genießen es beide, jedes Mal. Letzten Spätsommer haben wir nach fast 2 Jahren Pause wieder mal gechattet. Du hast mich eingeladen, dich mal am Wochenende zu besuchen und ich habe eingewilligt. Du weißt um meine devote Ader und meine Lust auf Außergewöhnliches und verrätst mir, dass wir am Samstag auf eine Party gehen werden, die einen besonderen – sexy – dresscode verlangt. Ich möge entsprechendes Outfit einpacken, denn ansonsten ginge ich eben ganz „ohne“. Auch am Freitag soll ich deinen Wünschen entsprechend vorbereitet sein auf ein Ausgehen der frivoleren Art. Freitagmittag, Feierabend. Gepackt habe ich bereits am Vorabend, viel ist es nicht, die Sporttasche reicht aus. Noch mal unter die Dusche, das heiße Wasser auf den Körper prasseln lassen, einseifen, die Augen schließen, träumen— Raus aus der Dusche, rasieren, eincremen und wieder anziehen.

Auch das geht schnell: Keinen Slip, auf deinen besonderen Wunsch keinen BH, Halterlose mit hübschen Spitzenrand, ein Rock – eher ein Röckchen. Oben eine weiße, fast durchsichtige Bluse, Pumps an die Füße. Ich werfe einen letzten Blick in den Spiegel, meine Wangen glühen, meine Nippel schimmern dunkel durch den weißen Blusenstoff. Es gefällt mir, was ich sehe und ich fühle, wie es feucht zwischen meinen Schenkeln wird. Ich ziehe den langen Ledermantel über, knöpfe ihn zu, greife Tasche, Handtasche und Schlüssel und steige ins Auto. Ich fahre auf die Autobahn, rund 200 km trennen mich von dir.

Genug Zeit, die Erlebnisse mit dir Revue passieren zu lassen. Als ich dich kennen lernte, hielt ich es für die große Liebe. Ich war gerade 19 und du schienst der Mann, den ich mir immer erträumt hatte. Groß, durchtrainiert, tätowiert, dunkelhaarig, witzig, schlagfertig (in jedem Sinn), einer von den „bösen Jungs“ und dabei so verführerisch. Nun, die große Liebe war es dann doch nicht. Aber die Chemie stimmt immer zwischen uns beiden, auch über den Sex hinaus. Mhhh…Ich denke an schnelle Nummern im Auto, durchvögelte Nächte bei dir oder bei mir. Abende, an denen eigentlich Geschäftliches oder auch nur ein Billardspiel geplant war und doch ein Blick, eine kurze Berührung, ein Wort, ausgereicht hat, uns aufeinander heiß zu machen. Ich knöpfe den Mantel auf und lasse meine Rechte zwischen meine Beine gleiten. Schon ganz feucht bin ich und heiß auf mehr als nur meine eigenen Finger an meiner Möse. Ich habe die Abfahrt erreicht, blinke, von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zu dir. Der Gedanke daran, gleich vor dir zu stehen, mit nichts unter diesem verboten kurzen Rock und der durchsichtigen Bluse, machen mich noch geiler und ich rutsche unruhig auf dem Sitz herum. Endlich da. Ich schalte den Motor aus, bleibe noch einen Moment sitzen und hole tief Luft, kann meine Geilheit riechen. Mir ist kalt und heiß und ich beeile mich, zur Tür zu kommen und drücke mit zitterndem Finger den Klingelknopf.

Die Tür öffnet sich und ich gehe langsam die Treppe rauf. Jetzt, auf dem Weg nach oben, wird die Geilheit schon fast schmerzhaft und ich atme tief durch. Du stehst in der Tür, streckst deine Hand nach mir aus und ziehst mich zu dir heran. Küsst mich, packst meine Titten, eine Hand fasst unter den kurzen Rock zwischen meine Beine, berührst meine blank rasiert Möse, flüchtig. Mir wird kurz schwindelig, ich halte mich an dir fest und mir wird erst jetzt bewusst, dass sich dein harter Schwanz schon deutlich unter deiner Hose abzeichnet. Ich kann nicht widerstehen und fasse ihn an, ich hab ihn schon oft gespürt und weiß, wie gut er sich in mir anfühlt. Aber heute…“Stopp“ sagst du, nicht laut, aber nachdrücklich. „Später, meine Liebe…Jetzt werden wir erst einmal Essen gehen“. Ich schaue dich etwas fassungslos an. Ausgehen, ja, das hattest du zwar gesagt. Aber Essen gehen, in ein Restaurant, in diesem Outfit? Du grinst, nickst. Nimmst mir die Tasche ab, schnappst deine Schlüssel, legst mir den Arm um die Schultern und los geht es. Ich komme kaum zum Nachdenken, eng hältst du mich an dich gedrückt, plauderst, berichtest von deinem Job, neuen Freunden und Bekannten, den Freizeitmöglichkeiten der Umgebung. Und so ganz nebenbei fasst deine Hand an meine Brust, knetet sie, kneift sanft in die Brustwarze, dass ich einmal mehr ins Stolpern gerate…

Es gibt nicht viel Auswahl in dem kleinen Städtchen und du hast dich für das wohl am besten frequentierteste Lokal entschieden. Es ist voll bis zum letzten Platz, du hast reserviert und – unglücklicherweise für mich – wir haben einen Tisch mitten im Raum. Als ich den Mantel ablege, sehen einige Gäste, männlich wie weiblich, zu uns herüber. Neugierig die ersten, mit hochgezogenen Brauen die zweiten. Ich spüre, wie ich rot werde, sehe dich an. Du amüsierst dich, meine Nervosität gefällt dir, du beugst dich über den Tisch, streichst mir über die Wange und lächelst. Das macht es leichter, ein bisschen jedenfalls. Ich versuche, mich so hinzusetzen, das niemand sieht, was sich unter dem verflixt kurzen Rock (nicht) verbirgt. Es fällt mir schwer, mich auf deine Erzählungen zu konzentrieren, ich fühle mich so nackt in der dünnen Bluse und mit dem kurzen Rock. Ich kann dir ansehen, wie sehr du die Situation genießt und irgendwie macht mich das stolz. Und ein bisschen geil. Ich streife unterm Tisch den rechten Pumps ab, strecke mein Bein aus und taste mich zwischen deine Beine, lege den Fuß in deinem Schritt ab. Dein Schwanz drückt hart gegen die Jeans und du rutscht ein wenig auf dem Stuhl hin und her. Ich weiß nur zu gut, wie dein Schwanz sich anfühlt in meinen Händen, wie er schmeckt in meinem Mund, wie du aufstöhnst, wenn ich meine Zunge über die Eichel gleiten lasse, meine Lippen fest um ihn schließe…Ich habe eigentlich gar keinen Hunger mehr, mein Atem geht schneller und— —ich komme wieder an im Hier und Jetzt, bin noch immer nicht bei dir, sondern stehe unter dem prasselnden Wasser, meine seifigen Hände längst zwischen den Beinen, meine Finger reiben meine Klit, tauchen in die nasse Möse, ich will den Orgasmus und auch wieder nicht, weiter dieses Gefühl auskosten und doch die Erlösung. Schiebe meine Finger tief in mein nasses Loch, lauf aufstöhnend und meiner eigenen Geilheit ausgeliefert, fingere ich mich hart und kann mich nicht wehren, will es auch nicht mehr, komme, heftig, gewaltig und laut…

Über rotesuende

Mein Name ist Anna. Ich bin Anfang 30 und lebe ich in einer deutschen Großstadt. Ich bin 1,60 m klein und habe feuerrote Haare, grüne Augen und jeden Menge Sommersprossen.
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3 Antworten zu Blicke auf der Haut (I)

  1. spassbremse64 schreibt:

    Danke für daß sehr erregende Kopfkino 😎👌🏻

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  2. Christian_who schreibt:

    Du brauchst wirklich einen eigenen Blog Alicia. Du schreibst hinreißend.
    Danke Anna für die Bühne 🙂

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  3. Jones schreibt:

    Das ist aber toll geschrieben. Weiter so.

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