Blicke auf der Haut (II)

Alicia lässt uns weiter an ihrer wahnsinnig anregenden Geschichte teilhaben.
Lesen. Unbedingt.

Von irgendwo weiter her dringt in Geräusch in mein Bewusstsein, ich blinzle, schlage die Augen auf. Kirchenglocken, es läutet sieben Mal. Früher Sonntagmorgen, du liegst neben mir, die Hand auf meiner nackten Brust und schläfst noch tief. Ich kann nicht wieder einschlafen, so lasse ich das Erlebte Revue passieren.

Der Freitag ist nach meiner Ankunft bei dir fast so verlaufen, wie ich ihn mir erträumt hatte. Abgesehen davon, dass wir nach dem Essen noch auf einen Absacker in dein Stammlokal gegangen sind. Wir haben an der Theke gestanden, einen Ramazotti auf Eis getrunken. Du bist mit dem Wirt gut befreundet und während unserer angeregten Unterhaltung spürte ich plötzlich deine Hand an meinem Hintern, unter dem Rock, den du so ganz nebenbei noch ein bisschen höher geschoben hast. Mir ist das Blut ins Gesicht geschossen, die Tische hinter uns waren voll besetzt mit jungen Leuten und du präsentiertest meinen Arsch der Öffentlichkeit!

Aber nicht nur meine Wangen sind heiß geworden, deutlich fühlte ich die Nässe zwischen meinen Schenkeln und bildete mir ein, meine eigene Geilheit riechen zu können. Du konntest es scheinbar… Oder war es mein nervöses Gezappel an deiner Seite, das dich Erbarmen zeigen ließ? Du hast dich zu mir gedreht, mich eng an dich gepresst und mich so geküsst, dass ich kaum noch an unsere Umgebung gedacht habe. Endlich fuhr das Taxi vor; bei dir angekommen, ziehst du mich eilig die Treppe hoch. In deiner Wohnung wieder ein gieriger Kuss, um mich gleich darauf umzudrehen, mit leichtem Druck zwei Schritte vorzuschieben und meinen Oberkörper auf die Tischplatte des Esstisches zu beugen. Deine Linke hält mich unten, du stellst dich zwischen meine Beine, schiebst den Rock hoch. Sanft streichelst du meine Arschbacken, lässt die Finger weiter nach vorn gleiten, fühlst meine Nässe. Ich stöhne, spreize die Schenkel noch mehr. Meine Nippel reiben durch den dünnen Stoff der Bluse am rauen Holz des Tisches, meine Möse ist begierig, ausgefüllt zu werden.

Ich höre, wie du den Gürtel öffnest, die Jeans runterziehst und dann drückt dein praller Schwanz auch schon gegen mein Loch und stößt tief in mich hinein. Aufgegeilt durch den Abend, brauchen wir beide nicht lange, bis es uns fast gleichzeitig kommt. Der Samstag weckt uns mit prasselndem Regen, genau das richtige Wetter für ein spätes Frühstück und anschließendes Wieder-unter-die-Decke-krabbeln mit einem ausgiebigen Schmuseprogramm. Irgendwann am Nachmittag stehen wir auf, gehen gemeinsam in die Badewanne, waschen und rasieren uns gegenseitig und fühlen beide, wie die Erregung schon wieder steigt. Bei mir gepaart mit Nervosität, denn du lässt dir einfach nicht entlocken, wohin es heute Abend gehen soll, was mich erwartet.

Immerhin, mein Spitzenkleidchen, die dazu passenden Handschuhe, die halterlosen Strümpfe und die verboten hohen Heels mit den schmalen Riemchen um die Fesseln finden deine Zustimmung und lassen deine Augen begehrlich funkeln. Kein Wunder eigentlich, schimmert doch meine Haut hell durch die schwarze Spitze und das Kleid selbst ist nur mit vier Knöpfen versehen, ungefähr ab dem Bauchnabel fällt es leicht auseinander und gewährt den Blick auf meinen blank rasierten Venushügel.

Ich sehe dich etwas entsetzt an, du bist völlig normal angezogen mit Jeans und Hemd. Beruhigend klopfst du auf den kleinen Rucksack, der auf dem Tisch liegt; ich werde nachher nicht alleine fast nackt wo auch immer stehen! Du ziehst deine Jacke an, ich den langen Mantel. Wir fahren mit deinem Auto und an der Auffahrt Richtung Köln verrätst du mir endlich, wohin es geht. Ja, natürlich habe ich schon vom KitKat-Club gehört; mein Bruder lebt in Berlin und ist bewandert in der Szene. Dass es einen Ableger des Clubs in Köln gibt, das wusste ich bis heute Abend nicht. Die Nervosität nimmt für die nächste Stunde überhand, meine Hände sind kalt und meine Gedanken wirbeln wild durcheinander. KitKat, erotische Disko, Haut zeigen erwünscht, Darkrooms, Zusehen erlaubt. Wir sind angekommen, für den Club noch etwas zu früh, also gehen wir noch auf einen Drink in den „Alten Wartesaal“, dort, wo die „normale“ Gastronomie zu finden ist. Wir bleiben an der Theke stehen, den Mantel kann ich hier nicht mehr ablegen, obwohl ich deinem Gesicht ansehen kann – DU hättest nichts dagegen…Der Barkeeper ahnt sowieso, was sich unter dem Mantel verbirgt, sein Lächeln, als er mir den Wodka Martini hinstellt, spricht Bände.

Und beruhigt mich, komischerweise. Ich merke, wie mein Puls sich normalisiert und die Unruhe einer beginnenden Erregung Platz macht; ich beginne, mich auf die Nacht zu freuen. Endlich ist es soweit, wir gehen die paar Schritte nach nebenan, keine Probleme an der Tür, man scheint dich zu kennen. Im Vorraum, in dem auch die Garderobe untergebracht ist, wird schon viel Haut gezeigt. Hier kann man Jacken und Mäntel abgeben und sich auch, wie du, der Straßenkleidung entledigen und sein – möglichst – sexy Outfit anlegen. Langsam knöpfe ich den Mantel auf, ungewohnt ist es doch, sich hier so zu präsentieren. Ich warte, bis du fertig bist, eine eng sitzende schwarze Shorts, Boxerstiefel an den Füßen. Deine anderen Sachen packst du in den Rucksack und siehst mich auffordernd an, den Mantel endlich auszuziehen, damit du beides an der Garderobe abgeben kannst. Ich lege ab und fühle im gleichen Augenblick, wie meine Nippel sich zusammenziehen und mein Schoß auf die erotische Atmosphäre reagiert.

Du führst mich herum, auf den allerersten Blick ist es ein Club wie zig andere auch. Aber…Es gibt Rückzugsmöglichkeiten, ausgestattet mit einer mit einem Latextuch bedeckten Spielwiese und zwei Stühlen, die in der Form nicht unähnlich dem sind, auf dem ich bei meinem Gynäkologen Platz nehme. Oberhalb der Tanzfläche eine Art Pranger und überall Menschen mit sehr ausgefallener oder wenig bis teilweise gar keiner Kleidung. Wir setzen uns an die Theke, mir rauscht das Blut im Kopf, die Luft scheint zu prickeln. Die hämmernden Techno-Beats, sonst so gar nicht mein Fall, erregen mich durch die tiefen Bässe, lassen mich zittern.

Plötzlich beugst du dich zu mir rüber, fasst ungeniert zwischen meine Beine. Du schaust mich an, lachst leise – ich bin nass, ich kann meine Geilheit nicht leugnen und du beschließt, dass es Zeit für einen zweiten, längeren Besuch im Darkroom ist. Dieser ist inzwischen gut besucht, eine Gruppe von 4 Männern und 3 Frauen und 3 Pärchen tummeln sich auf der Spielwiese und den beiden Stühlen. Keiner beachtet uns und doch habe ich das Gefühl, die Blicke brennen auf meiner Haut. Wir schauen dem Treiben (sic!) eine Weile zu, in der Gruppe wird gerade eine der Frauen den anderen präsentiert; nach vorn gebeugt und mit gespreizten Beinen gewährt sie den anderen sechs Blick auf ihre rasierte Möse und ihre schön geformten Pobacken.

Hände streicheln über ihren Körper, eine der Frauen küsst sie leidenschaftlich, das Zusehen alleine lässt mich schier auslaufen, ich will dich, will Teil dieser geilen, aufgeladenen Stimmung sein, mich fallen lassen, hemmungslos, gierig, meiner Lust freien Lauf lassen. Du ziehst mich zu dem überdimensionalen „Bett“, bedeutest mir, mich auf den Rücken zu legen, kniest dich zwischen meine Schenkel, beugst dich zu mir und küsst mich gierig. Mein Becken drängt dir entgegen, aber du hebst dein Knie etwas an und drückst mich sanft wieder nach unten. Du rutschst tiefer, richtest dich auf und beginnst, die kleinen Knöpfe meines Kleides zu öffnen, es fällt nach rechts und links und mein nackter Körper liegt vor dir.

Die Nippel hart, mein Scham glänzt vor Nässe, die Schamlippen groß und geschwollen vor Geilheit. Du verharrst einen ewig scheinenden Moment. Ich bin deinen und den Blicken der anderen preisgegeben, fühle, wie sie mich ansehen, wie meine Lust noch steigt. Plötzlich taucht hinter dir ein Pärchen auf, sie flüstert dir ins Ohr. Du lächelst und nickst. Mir läuft ein erregter Schauer über den Rücken, noch nie war ich so unglaublich geil, ohne dass ich vorher so wenig berührt wurde wie heute. Aufgeheizt nur durch die Atmosphäre, durch sehen und angeschaut werden. Die Frau sitzt rechts, der Mann an meiner linken Seite. Sie neigt ihren Kopf zu mir, wispert ein leises Hallo und beginnt, mich zu küssen. So zärtlich und gleichzeitig wild, dass mir im Liegen die Knie zu zittern beginnen. Die Hände des Mannes spielen mit meinen Titten, zwirbeln die Brustwarzen, ziehen an ihnen und ich fühle, wie der Saft aus meiner Möse läuft, schließe die Augen und überlasse mich diesem wahnsinnigen Gefühl. Und dann spüre ich deine Zunge, breit leckt sie durch meine Spalte, züngelt über meine Klit, zwei Finger ficken mein Loch. Ich will mich aufbäumen, aber ihr haltet mich unten, macht weiter und weiter, bis ich, dicht an ihrem Mund, aufschreie und ich den Gipfel der Lust erreiche, die Geilheit mich schüttelt und ich alles um mich herum vergesse…

Über rotesuende

Mein Name ist Anna. Ich bin Anfang 30 und lebe ich in einer deutschen Großstadt. Ich bin 1,60 m klein und habe feuerrote Haare, grüne Augen und jeden Menge Sommersprossen.
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2 Antworten zu Blicke auf der Haut (II)

  1. 64er schreibt:

    Hach!
    Lasst uns gleich ne Party feiern…, aber neeeeeeeeeeeeeeeeee
    (grummlcovidsoeinmistwillvögelnunddarfnichtrauswannistdasendlichrum)

    Gefällt 1 Person

  2. Christian_who schreibt:

    Danke Alicia. Wenn wir schon nicht raus dürfen, so können wir uns mit Deinem Kopfkino erfreuen.

    Gefällt mir

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