Tango Argentino

Ein Gastbeitrag. Eine erotische Erzählung. Ja, das gab es zuletzt häufig bei mir.
Aber diesmal habe zum ersten Mal einen männlichen Gastautor. Und ich freue mich diebisch darüber, dass @herrpandabaer so mutig war, mir seine Geschichte zu zeigen.
Los geht’s.

Die Tür fällt ins Schloss. Ich laufe ohne Umwege ins Bad. Ihr Gruß bleibt unerwidert. Ich schmeiße die Anzugsjacke achtlos ins Eck, ziehe mich aus und lasse heißes Wasser laufen. Ich greife zum Duschgel, das sie mir geschenkt hat. Während ich meinen bereits harten Schwanz einseife, verbanne ich alle Gedanken aus meinem Kopf. Heute wird nicht lange nachgedacht.

“Alles in Ordnung, Schatz? Ich wollte Pizzen beste…” sagt sie noch, als sie mich erblickt.

“Ich benutze dich hier und jetzt.”

Ein Flackern in ihren Augen. Eine Millisekunde lang.

‘Du bist ein offenes Buch für mich. Du kannst das nicht verstecken.’ denke ich, als ich auf sie zugehe.

Der Weg bis zum Schlafzimmer ist weit. Zu weit, entscheide ich. Ich umarme sie fest und küsse sanft ihre Lippen, bevor sie noch etwas sagen kann. Spüre, wie sie leicht ihren Mund öffnet und suche vorsichtig mit meiner Zunge nach ihrer. Während sich die Zungen treffen und kreiseln, wandern ihre Hände nach unten. Sie greift nach meinen Hintern und drückt meinen Schwanz fester an sie heran. Ich drücke sie dann harsch von mir weg und ziehe ihr T-Shirt aus, während sie ihre Hose bereits aufknöpft. Binnen weniger Sekunden werfe ich sie nackt auf die Couch.

Sex ist wie Tanzen.

Heute tanzen wir Tango Argentino.

Ich gehe auf die Knie, greife sie an der Hüfte und lege sie mir zurecht. Ich spreize ihre Beine auseinander und lasse sie sich öffnen.

 

Barrida.

Ich küsse sie entlang der Innenseite ihres Oberschenkels. In der Mitte angekommen stelle ich fest: sie ist bereits feucht. Als ich mit der Zungenspitze ihre Klitoris berühre, spüre ich eine kleine Welle durch ihren Körper fließen.

Ich lasse meine Zunge breiter werden und drücke sie sanft gegen ihre Klitoris. Sie drückt ihren Becken entgegen und entspannt sich zugleich. Ich sehe, wie sie leicht auf ihre Zunge beißt.

 

Abrazo.

Meine Zunge kreist um ihre sensibelste Stelle. Dann verändere und variiere ich die Richtung und die Geschwindigkeit. Ihr geradezu melodisches Stöhnen ist erregende Musik in meinen Ohren. Heute benötige ich nicht mal meine Finger dazu. Ich weiß, sie wird gleich kommen. Ich schiebe meine Hände, die zuvor mit ihren Brüsten beschäftigt waren, unter ihre Becken, packe sie dann fest an ihren Hintern und hebe sie leicht an.

“Oh Gott, ich komme…”

Ihr Körper bebt. Sie zuckt zusammen, windet sich, hält meinen Kopf mit ihren beiden Händen fest und drückt ihn fest an sich. Einen kleinen Augenblick lang bringt sie keinen Ton heraus, bis sie ganz kurz aufschreit, gefolgt vom lauten Seufzen. Normalerweise würde ich ihr jetzt etwas Zeit lassen. Nicht heute. Ich richte mich umgehend auf und dringe in sie ein. Mit weit aufgerissenen Augen schaut sie mich an.

Wieder das Flackern.

 

Cabeceo.

Nach ein paar Stößen deute ich an, dass sie sich umdrehen soll. Sie richtet sich auf, dreht sich um, kniet auf der Sitzauflage und lehnt sich halb schräg über die Rückenlehne. Sie streckt mir ihren süßen Hintern fordernd entgegen. Inzwischen hat sie das genüssliche Grinsen drauf. Sie will mehr. Ich stecke den harten, von ihrem Saft überzogenen nassen Schwanz wieder hinein. Er gleitet mühelos in sie hinein und doch spüre ich eindeutig die Enge. Nicht nur sie stöhnt auf. Mit einer Hand packe ich sie an ihrer Brust, mit der anderen Hand ziehe ich sie an der Schulter zu mir. Heftiges, schnelles, rhythmisches Stoßen. Sie erwidert und stößt zurück.

 

Compás.

Sie lässt ihre Schulter auf die Rückenlehne fallen. Während ich sie nun fest an der Taille halte und sehe, wie ich sie penetriere, weiß ich jetzt ganz genau, dass ihre Hand genau dorthin gleitet. Ich liebe es, wenn sie das macht und sich nimmt, was sie braucht. Es dauert nicht lange, bis sie wieder heftig kommt. Sie umschließt den Schwanz noch enger, während sie kommt. Ich weiß, ich kann mich bald nicht mehr zurückhalten. Ich muss es aber auch nicht. Mein Atmen wird noch heftiger, mein Stöhnen lauter. Nun weiß sie auch, dass ich soweit bin.

Kurz bevor ich komme, bricht sie ab.

 

Soltada.

Sie springt auf, schubst mich auf die Couch in die Sitzstellung und kniet sich vor mir nieder. Sie nimmt ihn mit ihrer Hand in den Mund. Während ihre Hand schnell rauf und runter gleitet, saugt sie sanft und lässt ihre Zunge spielen, bis ich komme. Die gesamte Zeit schaut sie mir in die Augen.

Wieder das Flackern.

 

Aficionado.

Noch bevor sie runterschlucken kann, beuge ich mich zu ihr und küsse sie. Lasse meine Zunge in ihren Mund gleiten. Die Konsistenz ist ungewohnt schleimig, es schmeckt leicht nussig. Wir teilen uns meinen Saft und küssen uns noch einen Augenblick lang.

Ich ziehe sie hoch und lasse mich auf die Sitzauflage und sie auf mich fallen. Sie atmet ruhig, ihren Kopf auf meiner Schulter gelegt. Ihre Haare kitzeln meine Brust ganz leicht. Ich schließe die Augen und genieße die Stille nach dem intensiven Stierkampf. Es riecht nach Sex. Ihr Stöhnen, die Musik, hallt in meinen Ohren noch leicht nach.

Nach einer kurzen Weile hebt sie ihren Kopf und grinst mich an.

 

“Welche Pizza nimmst du? Ich bestelle jetzt.”

 

Über rotesuende

Mein Name ist Anna. Ich bin Anfang 30 und lebe ich in einer deutschen Großstadt. Ich bin 1,60 m klein und habe feuerrote Haare, grüne Augen und jeden Menge Sommersprossen.
Dieser Beitrag wurde unter Erotische Geschichte, Gastbeitrag abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Tango Argentino

  1. Christian_who schreibt:

    Das hat Dein Autor so schön erzählt als wäre man selber dabei. Danke dafür dem Autor und an Anna für die Plattform.

    Gefällt 1 Person

  2. Jan schreibt:

    Moin Anna,
    seit vielen Jahren bin ich ein stiller Mitleser Deines Blogs,
    aber ich liebe ihn!

    Nun hast Du schon öfter mal Gastbeiträge veröffentlicht,
    welche einen ganz anderen Stil haben-viele aber ebenso an- und erregend sind.

    Ich habe bisher nur für den „privaten Gebrauch“ auch ein paar Geschichten geschrieben, einige tatsächlich erlebt, einige reine Phantasie und andere eine Mischung aus beiden. Alle bisher aber noch nicht veröffentlicht.

    Hast du Lust, mal ein oder zwei zu lesen? Vielleicht gefallen sie dir und sie finden eine neue Heimat in deinem Blog?! Mich würde es sehr freuen.

    Melde dich gerne, falls die spontane oder wohl überlegte Antwort „ja“ sein sollte.
    Wohin kann ich sie dir dann senden?

    Liebe Grüße
    Jan

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s