BDSM, Vanilla, LMAA

Ein Beitrag, mit dem ich mich unbeliebt machen könnte und werde, wenn … ja, wenn Ihr ihn nicht ganz lest. Oder schon durch die Überschrift so getriggert seid, dass das Hirn aussetzt.

Und – als perfektes Timing – wird auch gerade diese Frage auf Twitter diskutiert.

Da saß ich mal wieder auf einer Party meiner guten Freundin Christine in der Küche. Nach einigen Wochen der Abstinenz von Mädelsabenden hatte ich mal wieder richtig Lust darauf ohne männliche Begleitung einfach mal nur mit Mädels was zu unternehmen. Und als mich Christine fragte, ob denn auf ihre Party kommen wollte, musste ich nicht lange überlegen. So saß ich also in Ihrer Küche. Rauchte. Quatschte mit meinen Mädels. Und trank ein wenig Rotwein. Ich machte gerade meine Kippe aus und wollte mich wieder unter das Volk mischen, als sich ein durchaus adretter Mitt-Dreißiger mir in den Weg stellte. Zuerst lächelte er noch recht freundlich, ließ mich aber nicht vorbei. Als ich fragte, ob er sich denn immer so verhält, sagte er:

“Ja, ich bin dominant.”

Scheiße, echt jetzt ? (Vor 2 Tagen habe ich dann etwas bei Ophelia gelesen und mir gedacht: “So hätte ich ja gern reagiert”.)

Ich gab meine Standardantwort: “Prima, ich bin Stier.”

Das sage ich eigentlich immer, wenn mir jemand mit Berufsanglizismen imponieren möchte, aber hier passte es auch – fand ich.

Ich versuchte wieder an ihm vorbei zu kommen. Und das konnte er ja gar nicht leiden.

“Kleine, Du bleibst.”, sagte er. Er senkte dabei den Kopf und knurrte es fast.  

“Großer, ich geh.”, sagte ich und versuchte ein freches Lächeln aufzusetzen.

“Setz Dich wieder.”, setzte er nochmal sein Knurren an.

So, das reichte mir.

“Wenn Du Dich nicht sofort aus dem Weg verpisst, dann ramme ich Dir mein Knie in Deine dominanten Eier. Ist das klar ?”, fauchte ich ihn an.

Er blinzelte kurz etwas unsicher. Dann kam das fiese Grinsen wieder.

Er gab den Weg frei und sagte: “Mit Vanillas kann ich eh nichts anfangen.”

Mal abgesehen davon, dass mir das Ganze fast den Abend versaut hätte, musste ich auch über den Begriff nachdenken. Vanilla. Und auch noch als Beleidigung gemeint. Das erste Mal habe ich den gehört, das ist schon einige Jahre her. Es war damals ebenfalls auf einer Party gewesen. Ich hatte mich wunderbar mit einem Frauenpärchen unterhalten. Eine trug ein Halsband mit einem kleinen Ring vorne dran. Ich fand, dass er ihr gut stand. Also sagte ich: “Das ist ein echt schönes Halsband. Wo hast Du das denn her ?”. Statt einer Antwort sah sie ihre Partnerin an. Beide rollten mit den Augen. Seufzten. Und sagten: “Vanillas.” Ich hatte das Ganze nicht verstanden. Keine Ahnung, warum beide so genervt-amüsiert waren. Und ich bezog den Begriff auf meine doch sehr helle Haut. Ich war getroffen und ließ beide dann alleine. Später erfuhr ich dann, was das Halsband und “Vanilla” bedeutete.

Nun folge ich ja seit Längerem einigen Blogs, die sich (mal mehr mal weniger) mit dem Thema BDSM befassen. Ich habe viel bei Karimausi gelesen, die leider nicht mehr so aktiv ist. (Wenn Du das liest: Schreib mal wieder !). Auch Marie und Tara habe ich immer gern gelesen. Und noch weitere. Bei Kari hatte ich immer das Gefühl “BDSM im Alltag” zu lesen. Sorry, wenn das blöd klingt. Aber ihre Berichte waren immer Momentaufnahmen ihrer Beziehung. Und sie befriedigte meine Neugierde darauf, wie dominant und devot wohl außerhalb von Locations und Events funktioniert. Bei Marie standen neben ihren Berichten (die ich lese) ihre persönlichen Beiträge im Vordergrund. Erst neulich habe ich ihr gesagt, wie sehr mich ihr Glücksrausch-Beitrag (aus dem Sommer) und ihr Kompass-Beitrag berührt haben. Dann Tara. Und Ophelia. Und da war ich geflasht. Als ich den ersten Beitrag gelesen habe, kam ich mir vor als stünde ich in der Winkelgasse. Eine ganze Welt voller Rituale, Regeln und “Zaubersprüche”. Und exklusiv. Aber dazu später mehr.

Nun, ich denke, dass ich von BDSM null, aber auch wirklich null Ahnung habe.

Weder Handschellen gelegentlich, noch mit Seidenschals an Bett gefesselt zu werden, noch verbundene Augen, nichts aber auch gar nichts davon qualifiziert mich in irgendeiner Form über diese komplexe Welt ein Urteil zu fällen.

Nun scheinen sich aber einige Männer, die 50 Shades gelesen haben und einer Frau gerne beim Sex auf den Arsch hauen, für einen “Dom” zu halten, der jedwede andere Person (meist Frauen) alleine durch seine pure Präsenz in die Begattungsstarre verfallen lässt. Und einige Frauen, die sich diesen Hausfrauenporno wohl ein wenig zu oft angeguckt haben, denken scheinbar, dass sie jetzt eine “Sub” sein müssen. Um dazu zu gehören ? Um Mitglied im “exklusiven Club” zu sein ? Keine Ahnung. Aber irgendetwas passiert mit solchen Leuten. Und dann kommt das Herabsetzen von anderen. “Vanilla” mag ja “nur” ein Etikett sein, aber es wird oft zu “eh nur eine Vanilla”.

Ich bin eine Vanilla. Wer mir (beim Sex) auch nur auf den Arsch haut, fliegt raus. Ich kann beim Sex prima den Kopf ausschalten. Geniessen. Und mich fallen lassen. Kontrolle abgeben. Vertrauen. Aber nicht mehr !

Ich bekam manchmal den “guten Rat” es doch einfach mal zu probieren. Würde mir dann bestimmt gefallen. Und wisst Ihr an was mich das erinnert ? Wenn ein Mann zu einer lesbischen Frau sagt: “Du hattest nur noch nicht den richtigen Kerl.”

Tun solche Mode-Doms und -Subs den ganzen Thema nun einen Gefallen oder nicht ? Das kann ich nicht beantworten. Einerseits kommt mit “Verbreitung” auch Akzeptanz. (Für mich war BDSM lange Zeit nur “Lack und Leder” und Menschen, die sich gerne mal auspeitschen lassen. Und es tut mir leid, dass ich lange Zeit so ignorant war. ) Andererseits sind (nach meiner Meinung) diese Personen von BDSM so weit entfernt, wie ich von einer Basketball-Karriere. Ob es dann gut ist, dass diese Personen dann laute Fürsprecher des Themas sind ?

Ich halte mich für sehr tolerant. Wobei auch das schon dumm klingt. Ich toleriere nicht. Ich akzeptiere. Bin auch neugierig. Ich hatte neulich (verdammt, das ist bestimmt auch schon wieder ein Jahr her) ein tolles und langes Gespräch mit einer Person, bei der viele Menschen in meinem Umfeld mindestens eine Augenbraue hochzogen. Ein Mann in dem kürzesten schwarzen Kleid, das ich je gesehen habe. Ihm hingen die “Juwelen” aus dem Holster. Dazu gemachte Brüste. Und Vollbart. Eine Erscheinung, die ich wohl nie vergessen werde. Aber ein kluger und äußerst witziger Typ. Und ich akzeptierte und akzeptiere ihn als Mensch.

Wo war ich ? Toleranz. Nein, Akzeptanz. Ich akzeptiere Euch. Euch alle. Ihr Bewohner der Winkelgasse. Und Ihr, die Ihr nur halb in der Tür steht. Und Ihr, die Ihr, wie ich, von draußen mal einen neugierigen Blick reinwerft, aber dann sagt: “Nö. Nicht meins.”

Und bitte akzeptiert auch mich. Uns. Die, die von Euch (auch mal abfällig) als Vanillas bezeichnet werden.

Und ganz ehrlich: Brauchen wir diese Etiketten wirklich ? Sind wir nicht alle nur Menschen mit Lust, Last, Vorlieben und ein paar Träumen ?

 

-Anna, Vanille mit Erdbeersoße

Und nun: Let the shit storm.

 

Wie immer: Meine Meinung. Meine Beobachtung. Es gibt nicht “Die Frau” und “Den Mann”. Und schon gar nicht will ich hier BDSMler/innen und Vanillas hier kritisieren / hervorheben oder sogar irgendwie gegeneinander aufhetzen.

Über rotesuende

Mein Name ist Anna. Ich bin Anfang 30 und lebe ich in einer deutschen Großstadt. Ich bin 1,60 m klein und habe feuerrote Haare, grüne Augen und jeden Menge Sommersprossen.
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37 Antworten zu BDSM, Vanilla, LMAA

  1. Max Cainam schreibt:

    Hach, köstlich 🙂 Ich darf Dir mal die Angst nehmen, Du machst dich keineswegs damit unbeliebt, als jemand, der durchaus mal durch die Winkelgasse schlendert, finde ich, Du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen.
    Im Grunde ist BDSM doch immer das, was zwei draus machen ( oder auch mehr). Es gibt viele Sachen, da schüttele ich den Kopf, aber sage mir, Gut wenn sie sich damit wohl fühlen, warum nicht. Und überhaupt, was ist BDSM? Ein Oberbegriff für einen Riesen Fundus an Fetischen. Dominanz, Unterwürfigkeit, Lack, Schmerzen… die Spielarten sind so verschieden und zahlreich wie die Stellungen im Kamasutra. Ich stelle mich auf meine Partnerin ein, für mich ist bdsm eine Erweiterung, eine Spielart in der Beziehung. Es muss beiden gefallen.
    Der Begriff Vanilla, ich habe den nie als Schimpfwort gebraucht, für mich bezeichnet es einfach die Art körperliche Liebe zu erfahren außerhalb des bdsm Kosmos, nicht mehr und nicht weniger.
    Allerdings habe ich das auch schon mitbekommen, das es Leute gibt, die sich aufgrund ihrer Orientierung meinen über andere erheben zu müssen, das hat aus meiner Sicht allerdings weder etwas mit bdsm noch mit Homosexualität oder anderen Spielarten zu tun, das ist nur ein armseliger Versuch sich mangels Charisma besonders zu fühlen, sich irgendwie als einzigartig darzustellen. Lächle und geh weiter, wenn Dir so jemand begegnet.
    Dominanz, ja, das ist so ein Thema, du hast vollkommen recht mit diesen Hobbydoms, fatal und gefährlich, teilweise lächerlich, wie Dein Mitdreißiger. Ich weiß von Frauen, wie solche Männer vorgehen (ich beziehe mich hier mal nur auf die Variante Mann Dom / Frau Sub) ich habe da einige Unterhaltungen geführt und der Tenor ist stets der selbe, das sind unterm Strich nur Prügelwütige Drecksäcke, die weder Ahnung haben, noch tatsächlich wissen wie man dieses Spiel spielen sollte. Im Nukleus geht es, nach meiner Auffassung, um Vertrauen. Ich kann mir keine Spielart innerhalb bdsm vorstellen, die ohne Vertrauen auskommt. Und ich kann mir eben sowenig vorstellen, das ein derartiges Vertrauen schon beim ersten Treffen entsteht. Trotzdem werden Sessions durchgeführt, wo die Frauen teilweise ernsthaft verletzt werden. Ich finde das absurd und von meinem BDSM so weit entfernt wie Cpt Kirk von Fred Feuerstein. Und Du hast ebenfalls Recht, wenn Du eine Ursache dafür in diesem unsäglichen Machwerk 50SOG siehst.
    Unterm Strich, wenn ich dominant sein will, dann merkt es eine Frau, ohne das ich die Hand erheben muss und ohne das ich mit dusseligen Sprüchen daherkomme.

    Soweit meine persönliche Ansicht des Themas, ich bin mir auch sicher, das es viele viele andere Meinungen und Ansichten dazu gibt, aber keiner von denen die Dir folgen lehnt Dich wegen Deiner Ehrlichkeit ab, alle die bis zum Ende lesen, sind offen und Tolerant, so wie Du selbst.

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  2. illuminator666 schreibt:

    Wirklich informativ! Ich behandle das Thema aus der Sicht der Wissenschaft, der Psychologie, diese Kraft des Schmerzes, mal körperlich, mal seelisch, Macht und Ohnmacht, Kontrolle. Ich habe einige Fragen, werde diese auch stellen, ich muss nur überlegen, wie es praktisch am besten umzusetzen ist. Danke für den Beitrag, es bereichert schon jetzt.

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    • rotesuende schreibt:

      Du hast aber schon gelesen, dass ich eine „Vanilla“ bin und keine Ahnung von BDSM habe?

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      • illuminator666 schreibt:

        Ich habe alles gelesen, und keine Ahnung kann ich nicht einordnen, für mich zählt die Beschäftigung mit einem Thema mehr, als die Bewertung des Kenntnisstandes. Vielleicht war es auch Dein Auge, was mich gereizt hat, es ist ja oft im Vorbeigehen, auf einmal bleibt man stehen, schaut und liest in diesem Fall. Vanilla, wie auch immer, es freut mich, dass Du so brav bist, und antwortest. Ein guter Zug, selten heutzutage, BDSM hingegen fast Massen-Fetisch. Ich mag eher die düsteren Atmosphären, Angst, Vertrauen, Kontrolle. Zum Fasching auch mal ein Kostüm, aber ich brauche kein Besteck um zu essen, mag das Fesseln über Worte, klaren Ausdruck, und genieße es zu bestrafen, wenn die „böse Zofe“ nicht das tut was ich sage. Egal, ich überleg mir gerade eine Frage, oder besser mehrere, ich suche noch Co-Autoren, ich meld mich, muss auch nochmal raus, brauche etwas Wein für heute Abend, wie spät ist eigentlich?

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  3. Ophelia schreibt:

    Spannender Beitrag, meine Liebe! 🙂 Trifft in etwas das auf den Punkt, was ich auch häufig – von innen heraus beobachte. Leider.
    Ich höre recht häufig kleineres sich-lustig-machen oder halb ernst gemeinte Witze über Vanillas. Kurz: sie werden belächelt. Ich denke, von vielen ist es eine Art Schutzmechanismus, eine Art der Gegenwehr. Eben weil viele von uns schon sehr viel Intoleranz und Abwertung erlebt haben, die halbwegs offen leben. Ich hatte selbst meine Phasen, in denen ich damit enorme Schwierigkeiten hatte und ich glaube, dass viele von uns (ich rede absichtlich von „uns“, um mich auf genau diese vermeintlich geschlossene Gruppe zu beziehen) irgendwann angefangen haben, alle Vanillas über einen Kamm zu scheren und sich selbst zu schützen, sich abzugrenzen durch ein gewisses Belächeln. Man fühlt sich unter Seinesgleichen wohler.

    Ich sehe zwei Probleme:
    1. Kommt die Menschheit nicht weiter, wenn sich alle, die sich ähnlich sind, abgrenzen von den anderen. Wenn Gruppen entstehen, die sich gegenseitig nicht respektieren. Wenn die Kommunikation und die Toleranz fehlt. Das ist in meinen Augen der falsche Weg.

    2. Diese Haltung verschließt allen, die sich ehrlich interessieren (ob nun Vanilla oder BDSM-affin) den Zugang. Sie sind abgeschreckt, fühlen sich ausgelacht, nicht akzeptiert. Und das ist dann ein Teufelskreis, den wir BDSMler uns selbst zuzuschreiben haben: wir können nicht meckern, dass wir nicht toleriert werden, aber allen, die in Kontakt treten wollen, die Fragen haben, mit Ablehnung begegnen. Klar, verhärten sich dann die Fronten und zudem machen wir es Einsteigern schwer.

    Ich persönlich arbeite sehr viel und sehr offen für mehr Bewusstsein für dieses Problem. Von eingefahrenen BDSMlern, die sich nach außen null öffnen, halte ich mich mittlerweile fern. Nun ja.

    Andere Frage:

    Du schreibst „Und Ophelia. Und da war ich geflasht. Als ich den ersten Beitrag gelesen habe, kam ich mir vor als stünde ich in der Winkelgasse. Eine ganze Welt voller Rituale, Regeln und “Zaubersprüche”. Und exklusiv.“ — ich hoffe ja, das ist ein Kompliment ;). Die Winkelgasse als Vergleich fühlt sich natürlich als Potterhead sehr schmeichelnd an 😉 Aber ich hoffe wirklich, dass du meine Beiträge nicht als „für eine exklusive Zielgruppe geschrieben“ empfindest. Mein Ziel ist nämlich eher das Gegenteil. 😉

    Ansonsten aber danke für den Erfahrungsbericht!

    Liebe Grüße 🙂
    Ophelia

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    • rotesuende schreibt:

      Ich mus zugeben, dass Du mich überrascht. Ich habe von Dir nicht einem differenzierten Kommentar gerechnet. Nicht mit Dialog. Und schon gar nicht mit einem Lob.

      Ich hatte eher damit gerechnet, dass Du mich vor Deinen Folgern genüsslich durch den Kakao ziehst und dann noch nachtrittst.

      Offensichtlich habe ich Dich falsch eingeschätzt, wofür ich mir jetzt ziemlich dumm vorkomme.

      Es stimmt, was Du sagst. Abgrenzung ohne Kommunikation spaltet Gruppen und erzeugt letztendlich Lager-Denken. Ob sich die BDSMler (so man sie denn in eine Gruppe stecken kann) hier selbst abgrenzen und (aus Selbstschutz) auch die Zugbrücke hinter sich hochziehen, kann ich nicht beurteilen. Da hast Du die Einsicht. Wenn es jedoch so ist, dann wäre das sicherlich zumindest bedenklich. Dann werden bestimmt noch mehr BDSM-Interessierte an 50Shades-Doms (heißen weibliche Doms eigentlich auch Doms ?) geraten.

      Zu Deiner Frage: Ja, ich war geflasht. Von der Welt hinter meiner Welt, die weder kannte, noch verstand. Weder in den Begriffen, noch in den Ritualen. Ja, ich fühlte mich wie in der Winkelgasse.

      Und ja, ich habe so empfunden, dass es eine exklusive Welt gibt, in die Interessierte kaum / gar nicht hinein kommen. Und dass man dort auch lieber unter sich ist.

      Aber vielleicht bin ich ja auch nicht die richtige Zielgruppe für Deine Texte.
      Eigentlich folge ich Dir ja wegen meines Schuh-Fetischs.
      Scherz beiseite.
      Ich mag Deine Sprache und Metaphern. Die kleinen und großen Welten, die Du erschaffst. Auch wenn ich nicht darin leben möchte / kann.

      Du hast mich wirklich heute überrascht. Danke dafür. Passiert mir doch nicht sooo häufig.

      Anna-Vanille

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      • Ophelia schreibt:

        Hm. Schade, eigentlich. Ich bin nicht ganz sicher, woher es kommt, dass du erwartet hast, ich würde dich vor meinen Followern durch den Kakao ziehen… Eigentlich hab ich deinen Beitrag eben als „lesenswert“ geteilt. 😀
        Mich würde interessiere, wie viel du von meinem Blog schon gelesen hast. Ich denke, ich fände es super schwierig, wenn Vanillas/BDSM-Interessierte hier den Eindruck hätten, sie wären nicht die richtige Zielgruppe. Eher das Gegenteil ist der Fall. Abgesehen davon hab ich ziemlich viele Vanillas hier unter meinen Followern – und mit einigen davon stehe ich auch in Kontakt. Die Rückmeldung ist positiv und genau das ist mein Ziel: Brücken zu schaffen, für Aufklärung und Kommunikation zu schreiben. Ich habe vor einiger Zeit getwittert, dass ich es hasse, wenn BDSMler den Sex von Vanillas als „langweilig“ abtun, weil es nicht besser ist als Vanillas, die „unseren“ Sex als krank oder was auch immer verurteilen. Ich hasse das und ich verstehe es nicht. Ja, ich lebe so und ja, ich will Interessierten diese Welt zeigen, sie erklären, sie öffnen. Aber wenn meine Leser am Ende des Tages genau das bleiben: interessiert – dann ist das genauso in Ordnung wie wenn jemand einsteigen und sich ausprobieren will. Mit welchem Recht werten wir alle immer über die Eigenheiten von anderen?
        Nun ja – ich schreibe zurzeit genau für diese Zielgruppe ein Buch, für Interessierte und Einsteiger. Ich würde mich also freuen, wenn du mir sagen könntest, was diesen Eindruck bei dir erweckt hat. Vielleicht kann ich auf etwas achten in Zukunft, damit Nicht-BDSMler sich hier wohl und angesprochen fühlen.

        Deinen Beitrag fand ich klasse – ich hab ernsthaft keine Ahnung, weshalb ich dich durch den Kakao ziehen und vor allem noch „nachtreten“ sollte. Ich hab bisher nicht den Eindruck, dass meine Leser mich so sehen. 😉

        Aber danke für die Rückmeldung! 🙂

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      • rotesuende schreibt:

        Jetzt da ich weiter darüber nachdenke, sehe ich, dass ich voreilige Schlüsse gezogen habe. Ich hatte das das Bild der dominaten Ophelia vor Augen. Und ich merke, wie verletzend so etwas sein muss. Wie Ma Wie weiter unten in den Kommentaren schreibt: Auch / Speziell ich habe da noch viel zu lernen / zu überdenken.
        Du hast zumindest eine Person heute erreicht und dafür gesorgt, dass ich meine Denkstrukturen aufbrechen möchte.
        Für die netten Worte danke ich Dir. Und auch für die Empfehlung.
        Ich bleibe interessiert. Auch wenn mir „Eure“ Welt nur von außen ansehen möchte.
        Und ich möchte mich ehrlich für das blöde Klischee in meinem Kopf entschuldigen. Und dass ich es nicht als solches erkannt habe.

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      • Ophelia schreibt:

        Du hast gerade meinen absoluten Respekt 🙂 Weißt du, wie selten ich auf Menschen stoße, die ihr eigenes Denken reflektieren und dann bewusst die Richtung ändern? Kein Grund zur Entschuldigung. Ich freu mich gerade, dass ich dir hier begegnet bin und ich würde mich auch freuen, mal wieder von dir zu lesen. Ich mag den Austausch häufig gerade mit Menschen, die selbst interessiert sind, aber nicht viel damit anfangen können. Die Rückmeldungen von Menschen mit anderen Sichtweisen ist immer das, was die Kommunikation voranbringt und das endet in Toleranz auf beiden Seiten. Also melde dich gern mal wieder 😉
        Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende :))

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      • rotesuende schreibt:

        „Du hast gerade meinen absoluten Respekt“
        Das höre ich ja auch nicht sehr oft.

        Gern. Dito. Zu „Wochenende“, „Austausch“ und „mal melden“.

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  4. transomat schreibt:

    Ganz süß ist ja der header über dem Bericht. Anna Du bist echt super.

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  5. Marie Moreau schreibt:

    Liebe Anna, dein Einblick von außen – spannend zu lesen 🙂 Ich mache den ganzen Zirkus schon so lange mit, dass ich mit Beteiligten ebenfalls manchmal in Fachsimpelei verfalle. Das mag auf Nicht-Eingeweihte wirken wie zwei Erstsemester, die unbedingt in Soziologen-Sprech miteinander reden müssen. (Sonst merkt ja keiner, dass sie gerade was gaaaanz wichtiges studieren.)
    Aber ich gehöre auch zu den Menschen, die gerne jede erdenkliche Frage beantworten. Auch das kommt hoffentlich via Blog/Twitter/… an. (Und selbst ich nehme die „Szene“ oft nicht ernst genug, siehe: https://herzinfucked634830523.wordpress.com/2018/03/21/hausfrauen-bdsm-ein-rant/)

    Was den Begriff „Vanilla“ angeht: Ich finde ihn wichtig. Wenn ich ihn verwende, dann nur als Synonym für „Person, die kein BDSM praktiziert“. Letzteres ist nämlich ziemlich sperrig auszusprechen. In Gesprächen braucht man manchmal diesen Begriff. Genauso wie man Wörter für Mann und Frau braucht, obwohl auch da die Grenzen fließend sein können.

    Ganz abgesehen davon freue ich mich über jeden, der sich für die Winkelgasse interessiert. Genauso wie ich mich über Menschen freue, die einen nährenden, ganzheitlichen und guten Weg gefunden haben, ihre Sexualität zu leben.

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    • rotesuende schreibt:

      Gut. Ich komme bestimmt darauf zurück. Danke Dir.
      Und was Du mit Sexualität leben meinst… Kann ich mir ein wenig vorstellen.

      P.S.: Und nicht, dass „Winkelgasse“ sich jetzt als Begriff einprägt 😉

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  6. Ma Wie schreibt:

    Du schreibst mir aus dem Herzen, aber die bisherigen Antworten sind auch sehr spannend.
    Da hat Ophelia wohl tatsächlich noch einige Arbeit zu tun, Du vielleicht auch? Alles, was den Horizont erweitert, Verständnis auf allen Seiten fördert, kann doch nur gut sein.
    Eine Frage stelle ich mir jetzt, kann es Akzeptanz ohne Toleranz geben?

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    • rotesuende schreibt:

      Aber unbedingt habe ich da auch etwas zu tun.
      Denkstrukturen aufbrechen. Noch mehr zuhören. Noch toleranter… ach, was … blödes Wort. Noch offener werden. Wirklich alles, was mich bis jetzt programmiert hat, zu hinterfragen.
      Und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.

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      • Ma Wie schreibt:

        Das wird deine Welt sehr erweitern, ich bin schon etwas länger dabei 😉
        Ich kann Dir sagen, ich hatte schon einige Aha-Momente und bisher keine schlechten…
        Trau dich, es lohnt sich!

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  7. Pendolino70 schreibt:

    Toleranz bedeutet auch die Meinung von anderen Leuten gelten zu lassen auch wenn sie falsch sind aus eigener Warte. Von daher finde ich Twitter, Blogs und Podcasts sehr gut, weil man dort seine Interessen verfolgen kann und trotzdem mit dem ganzen Spektrum an Sichtweisen konfrontiert wird.
    Wenn es nun jemand besonders cool findet Uneingeweihte als Muggels zu bezeichnen, dann kann er das tun. Man hat es zu tolerieren, aber man muss es weder mögen.

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  8. Vanillaeis schreibt:

    Hallo Anna! Ich bin übrigens über Ophelia bei dir gelandet. Ich bin eine prüde Vanilla und stolz drauf. Weil ich bin was ich bin. Ich finde das Wort „Vanilla“ nicht abwertend und um Längen besser als „Blümchensex“ Im Grunde ist es doch so das man jedes Wort abwertend benutzen kann. Das liegt nicht am Wort, sondern am Benutzer. Du schreibst übrigens auch ganz wunderbar, freu mich schon auf nachher, da hab ich Zeit auch andere Artikel von dir zu lesen. Erstmal muss das Hundetier an die frische Luft 😉

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    • rotesuende schreibt:

      Hallo Vanillaeis, ich freue mich immer über ein neues Gesicht in meiner Eisdiele.
      Und ich freue mich, dass Dir meine Art zu schreiben gefällt.
      Und es stimmt, dass jedes Wort (je nach Absender) abwertend sein kann. Und vielleicht ist Vanilla oft nicht böse gemeint.
      Aber manchmal halt auch doch. Und das muss mir ja nicht gefallen, oder?

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      • Vanillaeis schreibt:

        Natürlich muss dir das nicht gefallen, aber teile die Menschheit nach ihren kleinsten gemeinsamen Nenner ein und du wirst in jeder Gruppe Dumme haben, die sich darüber definieren, indem sie andere abwerten. Nimm zum Beispiel das Thema Monogamie. Ich lebe monogam. Für mich ist es erst dann Liebe, wenn ich keinen anderen will. Auch wenn ich gerade über Trennung nachdenke, ist für mich persönlich eine monogame Beziehung wichtig. Andere Leute finden, das Monogamie eine Erfindung der Neuzeit ist und der Mensch gar nicht dazu ausgelegt ist, monogam zu leben. Man könnte jetzt ellenlang über Vorteile oder Nachteile, monogame, polyamore oder sonstige Beziehungskonstrukte oder am besten gar keine Beziehung diskutieren und sich austauschen oder wie es dumme Menschen machen:“Du bist ja total langweilig und spießig, weil du monogam leben willst und du bist ein schlechter Mensch, weil du nicht monogam leben willst.“ Wichtig und spannend ist doch im Endeffekt immer der Austausch (egal welches Thema), finde ich. Diejenigen, die sich nicht austauschen können, nicht diskutieren können, ohne den anderen von seiner Meinung überzeugen zu müssen, sind die ganz armen Würste. Und denen wird man nicht beikommen können.

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      • rotesuende schreibt:

        Da kann ich mit leben. 🤔

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  9. Nika schreibt:

    Was mir dazu einfällt… besonders jene Randgruppen (BDSM Szene zum Beispiel) die gerne so akzeptiert werden möchten, wie sie eben sind mit ihrem Lifestyle, tolerieren scheinbar kaum die andere Seite. Ich weiß nicht, ob du verstehst, was ich damit meine, aber ich empfinde es oft so. Eine Vorliebe für BDSM ist okay. Vanilla sein wollen aber genauso. Btw. jemand der in einem ersten Gespräch mit mir nur mit bescheuerten SM Floskeln und infantiler Pseudodominanz um sich haut, ist ja wohl sowieso nicht ernst zu nehmen. 😀

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  10. xjuliax781105158 schreibt:

    Nein, doch, tatsächlich! Du hast meine Gedanken gesaugt und aus meinem Kopf geschrieben. Wie ist das möglich? Ich hatte vor Tagen einen ziemlich ähnlichen Text verfasst. Ihn aber gelöscht. Erstens weil er zu anmaßend war, was deiner wirklich nicht ist. Zweitens hatte ich beim Schreiben irgendwann festgestellt, das ich doch zu wenig Ahnung von der Thematik habe, um differenziert darüber zu bloggen. Ich danke dir sehr hierfür. Ich habe es nicht hinbekommen das so toll zu schreiben. ❤❤❤

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  11. De zwarte kat schreibt:

    Nunja, ich denke es liegt in der Natur einer jeden Gruppe, dass sie sich gegen Andere/Aussenstehende abgrenzt, sei es als BDSMler gegen Vanillas, Auserwählte gegen Nichterwählte oder ganz profan Inländer gegen Ausländer,, wobei der gegenseitige Respekt allerdings vorhanden sein sollte. In dem Fall hiesse das , BDSM ist eben „anders“, aber eben nicht „besser“.
    Was das Verhalten von dem Typ auf der Party wohl missen lässt, ich denke der versucht plumper Baggerei einen gewissen „Anstrich“ zu verpassen und gehört wohl eher in den Blog „Wie man mich (nicht) anflirtet“……
    Ach ja, schicke Eisdiele!

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  12. paulkaufmann schreibt:

    Interessante Diskussion hier. Um noch einmal auf den oben beschriebenen Typen zurück zu kommen der sich dort der Rotesünde in den Weg stellt. Der ist gar nicht dominant. Der ist panne. Bzw. es ist verzweifelt, er wäre es gerne. Wenn er dominant wäre, würde er sich nicht so verhalten, sondern ganz anders.
    Ich tummle mich ja auch in der Szene und zwar reichlich und ich gebe da Orphelia Recht: Das was man da an herabschauen auf Vanillas erlebt resultiert aus einem Abgrenzungsproblem.
    An dem Wegversperrer kann man das ganz gut aufzeigen. Wenn ich auf so einer Party stehe wo man sich mit BDSM Federn schmückt, da wollen natürlich 8 von 10 Männer gerne dominant sein. Das fühlt sich (angeblich) einfach männlich an. Dummerweise sind wirklich dominante Männer ziemlich selten. Einer von zehn Männer, vielleicht auch nur einer von zwanzig Männern ist natürlich dominant (bei den Frauen sieht es anders aus, das hat entwicklungspsychologische Gründe). Da sie es aber nicht sind, sondern sich eine Maske der Dominanz aufsetzen, müssen sie sich verzweifelt abgrenzen und zu so Verzweiflungstaten greifen, wie das Würstchen aus der Story und sich in den Weg stellen.
    Von zehn Männern wollen acht dominant sein, drei der acht sind aber einfach nur psychisch auffällig (narzistisch, psychopathisch, neurotisch) und es sieht dominant aus, ist aber nur Kompensationshandlung für schwache ICHs. Vier der Acht spielen die Dominanz bzw. schlüpfen für einen Abend in diesen Modus, teilweise gekonnt. Und einer, vielleicht einer, ist wirklich dominant. Der fällt dann aber den Vanillas gar nicht so auf, da das nicht so auf die wirkt.
    In der Seele Vanilla, aber im Wunsch BDSMler, übertreiben sie mit der Abgrenzung und putzen den herunter, dessen ungeliebten Anteil sie in sich spüren. „Mit Vanillas kann ich nichts anfangen.“
    Ich fange jetzt gar nicht damit an, dass es in Wahrheit noch viel komplizierter ist, da alltagsdominanz/submission nicht und sogar nur selten mit der sexuellen Orientierung in Deckung liegt.
    Ich stand neulich in kleinem Kreis auf einer Party mit etwa 400 Mann. Das Betriebsklima war arrogant bis abweisend, man schaut so auf sich herab und inszeniert sich. „Warum ist das so?“ fragte einer und Sarah sprach (und Sarah kennt sich aus): „Fast alles nur Wannabes.“ und sie hatte Recht. Wenn man etwas sein will, was man nicht ist, wird man feindlich zu denen, die sind was man nicht sein will UND zu denen die genau das gewünschte sind. Es ist einfach falsch, sie sind falsch, man kann das nicht machen, man kann damit spielen und fun haben – warum nicht – aber dominant/submissiv sein, kann man nicht machen. Man ist es, oder man ist es nicht. In der BDSM Szene sind acht von zehn falsch, das ist meine Erfahrung.

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  13. waldstern schreibt:

    Dieser Dom scheint mir eher ein Möchtegern-Dom zu sein.

    Mich erinnert dein Beitrag an eine meiner letzten Tangostunden. Wir übten eine Figur und danach war Partnerwechseln angesagt. Wir sollten die Figur also mit verschiedenen Partnern tanzen. Mit der ersten Frau klappte es gut. Ebenso mit der zweiten Frau. Mit der dritten Frau klappte es überhaupt nicht. Entweder verstand sie meine Führung nicht oder was weiß ich. Ich wurde immer grantiger, sie reagierte immer vehementer, dass alles, was ich mache, doch völlig falsch sei. Nichts damit zu tun habe, was wir vorher gelernt hätten. Sie rief den Tango Lehrer. Einen Argentinier. Der Unterricht findet in Englisch statt.

    Er erklärte ihr, dass ich alles richtig gemacht habe. Zeigte es ihr noch einmal. Ich freute mich schon über diese Bestätigung. Dann nahm er mich zur Seite, erklärte mir, Führung bedeute, darauf zu achten, was die Frau kann. Sie kann diese Figur nicht. Noch nicht. Insofern habe ich mich darauf einzustellen und sie nur das zu führen, was sie kann. Als Führender setze ich den Impuls und folge dann der Folgenden. Führung sei dialektisch.

    Brav beherzigte ich dies und unser Tanz wurde schön. Bei der fünften Tanzpartnerin kam er kurz bei mir vorbei und rief mir zu, du kannst mehr. Sie auch. Zeige es ihr.

    Zum Resümee. Der Mann sollte sich auf sein weibliches Gegenüber einstellen. Schauen, auf welchen Fuß sie steht. Schauen wo sie ist. Schauen was sie kann. Dein Dom scheint insofern eher ein Möchtegern-Anfänger-Dom zu sein. Er spürte nichts. Sah nicht, wo du stehst.

    Insofern ist Paul Kaufmann vollumfänglich zuzustimmen. Der ist gar nicht dominant. Der ist panne. Bzw. er ist verzweifelt. Er wäre es gerne.

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  14. keloph schreibt:

    jeder darf wie er möchte. und bezeichnungen, welche dazu dienen bestimmte eigenschaften in gruppen zusammenzufassen sind nicht nur beim sex und den vorlieben gang und gäbe. auch wenn sie macnhmal despektierlich klingen, sind sie wohl meist nicht so gemeint. danke für deine gedanken.

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  15. Lucy Got Secrets schreibt:

    Sehe ich genau wie du. Habe auch schon unzählige Kommentare, Mails, tweets oder DMs bekommen, dass ich das doch mal ausprobieren sollte. Habe ich sogar, aber immer wieder dachte ich mir „und das soll mir jetzt gefallen? Hier zu liegen und ihn einfach machen zu lassen?“
    Ich gucke gerne zu, lese ebenfalls auf den Blogs mit und kann auch nachvollziehen, warum viele Gefallen daran finden, aber meins ist es auch nicht. Allein, wenn jemand mir schreibt „und dann fessel ich dich und mache folgendes…“ bekomme ich Aggressionen.

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  16. karimausi schreibt:

    Sehr schöner Artikel – habe an einigen Stellen köstlichst innerlich gegrinst und ansonsten immer wieder nickend zugestimmt. 🙂

    Und was du über meinen Blog geschrieben hast – das klingt gar nicht blöd. Denn es ist ja eigentlich das, was ich mit meinen Beiträgen genau erreichen wollte – wie ist das denn so bei uns in der ganz normalen Beziehung. Alltag eben – auch wenn die Momentaufnahmen nicht immer „Alltag“ sondern schon mehr die Hightlights waren. Aber ich denke der Alltag ist zwischen den Zeilen schon auch durchgekommen. Und ich glaube, sollte ich es wieder schaffen etwas mehr zu schreiben, es wird mehr Alltag werden… wie glaub ich der aktuelle Beitrag erahnen lässt… (*schleichwerbungmach*) 😉

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