Ich nehme an Eurem Krieg nicht mehr teil

Wißt Ihr… Als ich hier anfing. Da ging es mir darum, dass ich ein paar schlüpfrige Geschichten erzählen wollte. Ein wenig Kopfkino rauslassen. Und auch die eine oder andere wahre Geschichte erzählen wollte, die mich anregt. Dann habe ich dieses Twitter für mich entdeckt. Und ein paar Menschen in mein Leben gelassen. Und zu den Geschichten kamen dann Kritzeleien. Und echte Interaktion mit echten Menschen. Etwas, was ich eigentlich gar nicht so richtig vorhatte. Klar, ich wollte gelesen werden. Klar, ich wollte auch (positives) Feedback. Warum sollte ich das sonst auch öffentlich machen ?

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Annas Welt | Verschlagwortet mit , | 6 Kommentare

Der perfekte Porno

Oder die perfekte erotische Erzählung. Oder der perfekte erotische Film. Jedenfalls für mich.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Annas Welt | Verschlagwortet mit , | 4 Kommentare

Ich hasse es ! Ich könnte kotzen !

Mein erster Beitrag mit einem Passwort. Soweit ist es gekommen. 

Ich hätte alles auch öffentlich oder sogar auf Twitter schreiben können, aber das hier ist nur für ausgewählte Personen. 

Update: 
Ich schalte den Beitrag jetzt frei. Erstens sage ich nichts Falsches. Und zweitens habe ich nichts zu verstecken. Ja, vielleicht war es ein Fehler den Beitrag ursprünglich mit einem Passwort zu veröffentlichen. Vielleicht war es sowas wie Selbstschutz. Egal. Ich habe meine Meinung geändert. 

Aber fangen wir an. 

Es geht um Mimi, Jey, Julia, Kara, Diva, die Migrantin, Feuerfarb und viele andere. 

Und während ich mir überlege, wie ich diesen Text am Besten gestalte, passieren zwei Dinge. 

Ich schäme mich. 

Und: Ich habe keine Ahnung, wie ich diesen Text gliedern oder aufbauen soll. 

Daher schreibe ich einfach runter. Seht es mir nach. 

Als ich auf Twitter anfing, war ich nur das kleine Ding mit dem Pornoblog. Und ich hatte keine große Lust auf Interaktion. Es sei denn, mir wurde gesagt, dass man mich gerne liest. Dann gab’s mal großzügig ein Herzchen (damals noch einen Stern). 

Dies änderte sich. Mit Julia, Mimi, Kara und Jey. 

Wir wurden eine kleine verschworene Gemeinschaft. Und ich liebte es. Wisst Ihr… Ich komme im echten Leben oft nur schlecht mit Frauen klar. Obwohl ich mit zwei großen Schwestern aufgewachsen bin, war ich immer die, die am Besten mit Jungs klar kommt. Ich habe auch eine ordentliche Mobbing-Vergangenheit hinter mir. Also gemobbt werden. 

Jedenfalls hatte ich plötzlich eine Mädels-Truppe. Und ich fand es großartig. Auch, wenn es diese Gruppe nur auf Twitter gab, so war sie doch ein bisschen das, was mir gefehlt hatte. 

Und so merkte ich gar nicht, dass sich bestimmte Verhaltensweisen in diese Gruppe einschlichen. Es begann langsam und schleichend. 

Und so begann es. 

Jey hatte einen Narren an den Tweetklauern gefressen. 

Zusammen mit Tim und ein oder zwei anderen Twitterern wurden Tweetklauer aufs Korn genommen. Und ich ? Ich ließ mich einspannen. Ich kann gar nicht mehr sagen, ob mir dieses Tweetklauen wirklich so massiv gegen den Strich ging, oder ob ich einfach Spaß an dieser Gruppendynamik hatte. Ich denke, es war beides. 

Zurückblickend muss ich sagen, dass ich …nein… wir über das Ziel hinausgeschossen sind. 

Natürlich ist es extrem Panne, wenn man einen Tweet abschreibt und sich dafür feiern lässt, als hätte man grad den Tweet des Jahrhunderts in 280 Zeichen gegossen. 

Aber nichts, wirklich nichts, rechtfertigt das Verhalten, dass man dafür angegangen und vor die eigenen Follower gezogen und diffamiert wird. Das ist Mobbing. 

Ich sah das nicht. 

Ich fand die Ausflüchte der “Erwischten” erbärmlich. 

Klar, mir wurden auch mal Tweets “geklaut”. Und klar, ich habe mich geärgert. Und natürlich, fand ich diese “Machen doch alle. Stell Dich mal nicht so an.”-Mentalität zum Kotzen. 

Aber, damit sollte es das dann gewesen sein. 

Nicht so diese Truppe. Meine Truppe. Immer feste drauf. So war das Motto.

Zu dieser Zeit stieg Kara aus. Rückwirkend betrachtet, hat sie das einzig Richtige getan. Die Reißleine gezogen. Nicht mehr bei etwas mitgemacht, hinter dem sie nicht stand. 

Ich war nicht soweit. Noch nicht. 

Kara wurde auch angegangen. Durch den Kakao gezogen. War Verräterin. Und ich sah sie ebenso. 

Kara, wenn Du das hier lesen solltest: Es tut mir leid. Ich war dumm. Und es gibt keine Entschuldigung für mein Verhalten. 

Aber Tweetklau war nur der Einstieg. Die „Fakes“ waren dann nächste Schritt. 

Also Leute, die nicht die sind, für die sie sich ausgeben. Oder es auch nur vermutet wurde. Hier wurde ich langsam hellhörig. Zuerst machte ich mit. Halbherzig und mit wenig Eifer. Aber ich machte mit. Zumindest sagte ich nichts dagegen. Oder unternahm etwas dagegen. 

Eigene Accounts wurden angelegt, um bestimmte Personen (die man als Fakes ausgemacht hatte) durch den Dreck zu ziehen.

Während ich einem Account, der Tweetklau aufzeigt ja noch positiv gegenüber stand, war dies eine Grenze, die ich nicht überschreiten wollte. 

Ich erinnerte mich daran, dass ich früher anders an solche Themen herangegangen war.

Ich wachte regelrecht auf und erschrak mich vor mir selbst. 

Früher rühmte ich mich für mein Verhalten, dass mir immer erst beide Seiten anhöre bevor ich mir eine Meinung bilde. Dieses Verhalten war weg. Untergegangen im schnellen Wechsel der Ziele, die vermeintlich nun zu bekämpfen oder aufzudecken waren. 

Ich interagierte weniger. Das gesamte Verhalten war mir plötzlich zuwider. Julia und Mimi sahen es ähnlich. Wir entfernten uns. Wir verließen die DM-Gruppen, die am Ende nur einem Zweck galten: Aufspüren und Niedermachen von “denen”. 

Der erste Bruch zwischen mir und Jey stand damit im Raum. Ich sagte ich, dass ich ihre Kämpfe nicht mehr mitkämpfe. Dass ihre Feindbilder nicht meine seien. Sie beschwor mich, dass ich zumindest mit speziell zwei Damen nichts zu tun haben sollte, da diese „das Böse” seien, das ihr das Leben zur Hölle machen wolle. 

Ich hatte noch nie mit einer von beiden zu tun gehabt, aber ich glaubte ihr. 

Aus privaten Gründen wurde es dann ruhiger um mich in Twitter. Ich interagierte noch mit allen, aber nahm an keinen Hetzjagden mehr teil. Ich hatte anderes…besseres zu tun. 

In dieser Zeit kam es zum Bruch von Jey und Mimi. Ich steige hier nicht in die Gründe ein. Das geht nur die beiden etwas an. Ich denke, ich weiß genug. Und den Rest brauche ich nicht zu wissen. Und wer es von Euch nicht weiß: Ich erzähle nichts. 

Und plötzlich war ich wieder für Jey interessant. Ich musste gegen das Feindbild Mimi eingeschworen werden. Mimi hingegen bat mich einfach, dass ich auf mich aufpassen solle. Und nicht alles glauben solle, was mir über sie erzählt werden würde. 

Ich war zu dieser Zeit hochschwanger. Beziehungsweise mit einem Baby beschäftigt. Mit gingen beide einfach auf die Nerven. Ich hatte da keinen Nerv zu. Sie hatten sich nichts mehr zu sagen ? Gut. Sollten Sie sich und mich in Ruhe lassen. 

Und dann kam es zum zweiten Bruch mit Jey. Wieder warf sie mich per Block-Unfollow raus. Ich hatte wohl nicht genug für “ihre Seite” gekämpft. 

Julia, Mimi und ich näherten uns wieder an. Ich machte mir die Mühe, eben diese Personen anzusehen, vor denen ich zuvor so massiv gewarnt wurde. Und siehe da: Alle hatte die gleiche Geschichte zu erzählen. 

Kennt Ihr den Witz ?

Ein Mann geht zum Arzt und sagt: 

“Mir tut es überall weh.” 

Er piekt sich mit den Finger in den Bauch. “Aua.”

Er piekt sich mit den Finger in den Arm. “Aua.”

Er piekt sich mit den Finger an die Schulter. “Aua.”

Darauf der Arzt: “Ihr Finger ist gebrochen.”

 

Was dieser Witz hier soll ?

Nun. Wenn also um Dich herum alle böse sind und nur ein Ziel verfolgen, nämlich Dich persönlich fertig zu machen, dann könnte es ja sein, dass Du selbst das Problem bist. Oder ?

Jedenfalls bekam ich in den letzten Wochen mit, was es heißt, wenn man auf der anderen Seite steht. Klarnamen werden genutzt. Natürlich versteckt. Es wird gehetzt. Und sogar das Leben außerhalb von Twitter bedroht. 

Jeder, der hier auf Twitter nicht mit seinen vollen Daten hausieren geht, hat einen Grund. Punkt. 

Ich habe einen. Ich bin Sexbloggerin, was bestimmt in meinem Job und meiner Eigenschaft als Mutter nicht unbedingt nur positiv ankommen wird. 

Habt auch einen Grund ? Okay. Ich muss den Grund von Euch auch gar nicht wissen. Mir reicht es, wenn ihr den habt. Ich frage nicht nach privaten Daten. Nicht nach Euren Namen. Will keine Adressen. Keine Bilder. Ich will Eure Worte. Dass Ihr da seid. 

Und jetzt stellt Euch vor, dass Eure Daten ins Licht gezerrt werden. Das passiert jetzt. 

Ja, über mich ist auch viel bekannt. Es würde ausreichen, um mich zu finden, wenn man sich denn die Mühe macht. Daher bin ich vorsichtig. Jetzt noch vorsichtiger. Mit dem, was ich sage und schreibe. 

Aber ! Hier kann ich einfach nicht still nebenan stehen. Ich habe nur meine Worte. Aber die benutze ich. Und wenn ich von heute auf morgen weg bin, dann wisst Ihr, was passiert ist. Dann habe ich die Reißleine gezogen, weil ich in das Fadenkreuz geraten bin.

In das Fadenkreuz einer Frau, die überall nur Feinde und Hinterlist vermutet und dabei selbst brachial alles niederwalzt, was ihr im Weg steht. 

Mimi hat diese Reißleine bereits gezogen. Und das macht mich trauriger als ich zugeben möchte. Nicht nur weil sie eine Freundin ist. Nicht, weil ich sie unglaublich mag. Nein. 

Es ist ein Stück von meinem Twitter weg. Ja, ich kann noch mit ihr reden. Klar. Aber das “Guten Morgen” in meine kleine Gruppe bleibt von ihr unbeantwortet. Weil sie nicht mehr da ist. 

Twitter ist eine kleine Blase für mich. Eine kleine Welt, in die ich reisen kann. Und die nicht mit meiner anderen (echten) Welt in Kontakt steht. Darum treffe ich keine Leute von Twitter. Ich telefoniere nicht einmal mit Leuten von Twitter. Ich trete in diese Welt und nicht umgekehrt. Das ist meine Regel für diese kleine Welt. Und so mag ich es. Deshalb macht es mich so fertig, dass jemand darin fehlt. 

Mimi wurde angegangen. Ihre Daten versteckt veröffentlicht. Direkt oder indirekt. Von einer Frau, die selbst Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hat, als jemand den Namen ihrer Mutter verwendete. Extra-Accounts entstehen. Extra-Accounts mit nur einem Sinn: In der Bio werden andere gedisst. Private Daten werden, in anderem Kontext verpackt, veröffentlicht. Wer weiß, wonach er suchen muss, wird es sehen. 

Ich hätte auch die Reißleine gezogen. 

Und ? Wer ist als Nächstes dran ?

Keine Ahnung. Die Diva ? Julia ? Ich ? 

So, ich habe viel geschrieben. Ich habe viele Fehler gemacht. Aus falsch verstandener Freundschaft verletzt und bei etwas mitgemacht, was eigentlich nicht mir entspricht. 

Es gibt keine Entschuldigung. Ich habe das getan. Es tut mir sehr leid. Ich stelle mich nicht wieder undifferenziert auf eine Seite. Soviel habe ich gelernt. Loyalität hin oder her. 

Und Ihr ? Ihr wisst jetzt bescheid. 

Wenn Ihr Zugang zu diesem Text bekommt:

Ich bitte Euch, dann behaltet ihn für Euch. 

Update: Der obige Satz ist natürlich jetzt hinfällig. 

Und überlegt, ob ihr nicht vielleicht den gleichen Fehler macht, den ich gemacht habe. 

Danke ! 

Veröffentlicht unter Annas Welt | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Blindverkostung

Ja, ich hatte geschrieben, dass es dieses Jahr keine neue Geschichte und Kritzeleien geben würde.

Aber… Dann war da dieser Traum gestern nacht. Und der lief mein Kopfkino auf Hochtouren kreisen. Ich träumte von ihr. So real. Einer Frau von Twitter.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Erotische Geschichte | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 2 Kommentare

Ablehnung der Eigenverantwortung

Es war gestern wieder soweit. Das Pärchen, das ganz in schwarz bei Dunkelheit über die Straße lief. Dass ich dort 50 km/h fahren darf, schien sie nicht zu interessieren. Ebenso wenig, wie der Umstand, dass die Stelle schlecht einsehbar war. Eine Vollbremsung später bekam ich dann noch eine Schimpftirade zu hören. 

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Annas Welt | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

Weihnachtsfeier – ein Jahr später

Fortsetzung dieser Geschichte. Und reine Fiktion. Viel Vergnügen.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Erotische Geschichte | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | 6 Kommentare

Eine Grenze zum Überschreiten ? – Eine Kurzgeschichte

Er führte mich abends in diese kleine stille Bucht. Den Weg über funkelte er mich schon lüsternd an. Den letzten Kilometer gingen wir zu Fuß. Zwischen einem kleinen Hain und schroffen Felsen entlang.

“Zieh Dein Kleid aus.”, hatte er gesagt. Nach weiteren knapp hundert Metern verlangte er meinen Slip. Vollkommen nackt ging ich vor ihm. Seine gierigen Blicke im Nacken spürend.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Erotische Geschichte | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare